Der amtierende Ministerpräsident Temesgen Tiruneh erklärte, dass das Überleben Äthiopiens durch historische Prüfungen auf die Bemühungen seines Militärs zurückzuführen sei. Er äußerte sich so bei der Einweihung eines Militärmuseums im Janmeda-Gebiet. Der Minister bezeichnete das Museum als Symbol nationaler Würde und des Stolzes.
Am Katit 27, 2018 (FEC) in Addis Abeba sprach der amtierende Ministerpräsident Temesgen Tiruneh bei der Einweihung eines Militärmuseums im Janmeda-Gebiet. Er betonte, dass Äthiopien historische Prüfungen dank der unermüdlichen Bemühungen seiner Streitkräfte überdauert habe. Die Einrichtung ehrt lebende Helden, die den Pfad der modernen Würde wahren, wie der Minister sagte. Trotz politischer Entscheidungen seit den 1950er Jahren, die versuchten, diese Militärtradition zum Schweigen zu bringen, habe sie unter der derzeitigen Regierung ihre institutionelle Haltung bewahrt, fügte er hinzu. Dieser Erfolg diene als Leitstern für das bevorstehende große nationale Militärmuseum, erklärte der Minister. Die Anlage beherbergt Messinginstrumente aus der Zeit vor Adwa, Kronen der Kaiser sowie Porträts aus der Militärgeschichte, die an frühe Siege erinnern. Die Ausstellung zeigt Entwicklungen ab 1900, einschließlich der modernen institutionellen Bildung, der Waffenentwicklung und ingenieurtechnischer Fortschritte in der Verteidigung. Das Zentrum bewahrt Geschichte, Wissen und Erbe für das Militär und künftige Generationen. „Wir bewahren aus der Vergangenheit, gedenken heute und planen für morgen“, bemerkte Tiruneh. Er lud Afrikaner und weltweit von kolonialer Herrschaft unterdrückte Völker ein, das Museum zu besuchen. Das äthiopische Militär, so er, erhebe eine starke Stimme des Friedens vom Kontinent auf die Weltbühne. Die Regierung versicherte anhaltende Unterstützung, damit das Erbe des Militärs an die Nachkommen weitergegeben wird.