Die Faschingsferien in Bayern beginnen, und der ADAC Südbayern rechnet mit starkem Verkehrsaufkommen auf den Routen in die Skigebiete. Besonders das Wochenende ab Freitag, dem 13., könnte kritisch werden, da auch in anderen Regionen Ferien sind. Experten raten zu mehr Pufferzeit und Vorsichtsmaßnahmen.
In Bayern setzen mit dem Start der Faschingsferien Tausende Wintersportler sich auf den Weg in die Alpen, was zu erheblichen Staus auf den Hauptverkehrswegen führen wird. Der ADAC Südbayern prognostiziert volle Straßen und lange Wartezeiten, vor allem auf den klassischen Routen wie der A8 Richtung Salzburg und der A93 Inntalautobahn. Auch der Fernpass bei Füssen und Reutte wird stark belastet sein.
Das Wochenende ab Freitag, dem 13., gilt als besonders riskant. Neben den bayerischen Ferien haben Saarland, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen ebenfalls Schulferien, was den Druck auf die Autobahnen erhöht. Alexander Kreipl vom ADAC Südbayern erklärte: «Das könnte die Lage auf den bayerischen Autobahnen weiter zuspitzen. Auch die Frühlingsferien in den Niederlanden werden hierzulande spürbar sein.» Zudem ist in Teilen Österreichs schulfrei.
Baustellen verschärfen die Situation: In Bayern behindern sie den Fluss, während jenseits der Grenze, etwa auf der Brennerautobahn A13, die Baustelle an der Luegbrücke weniger Einfluss hat als befürchtet. Dennoch warnte Kreipl: «Reicht ein Pannenfahrzeug oder ein Unfall im Baustellenbereich, und schon drohen hohe Zeitverluste.» Ähnliche Risiken bestehen in Österreich, Italien und der Schweiz.
Um Probleme zu vermeiden, empfehlen die Verkehrsexperten, die aktuelle Lage zu prüfen, extra Zeit einzuplanen oder außerhalb der Stoßzeiten zu reisen. Für die Fahrt in Skigebiete ist eine vollständige Winterausrüstung essenziell, inklusive Schneeketten bei Bedarf. Auf der A8, A93 und B2 gelten Durchfahrtssperren, und im Ostallgäu wurden Verbote entlang der A7 erlassen, um Dörfer zu schützen.