Beamte in Foxborough, Massachusetts, haben der FIFA ein Ultimatum gestellt und Klarheit über 8 Millionen Dollar Finanzierung für Öffentlichkeitskosten am Gillette Stadium vor der WM 2026 gefordert. Ohne Zusagen bis Mitte März wird die Stadt keine Lizenz für die sieben geplanten Spiele erteilen, was die Spiele Schottlands gegen Haiti und Marokko gefährdet. Stadtmanagerin Paige Duncan betonte, dass lokale Steuerzahler die finanzielle Belastung nicht tragen können.
Die Stadt Foxborough ist in einen Streit mit der FIFA über die Finanzierung von Sicherheitsmaßnahmen während der WM-Spiele 2026 im Gillette Stadium verwickelt. Lokale Beamte schätzen die Kosten auf rund 8 Millionen Dollar, hauptsächlich für die Polizei von Foxborough zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung innerhalb und um das Stadion herum. Paige Duncan, die Stadtmanagerin, schrieb in einem Brief an die FIFA im Januar: „Ohne eine zufriedenstellende Lösung dieses Problems wird die Stadt Ihre Antragstellung nicht positiv bearbeiten und die Lizenzierung abschließen können, wodurch die sieben vorgeschlagenen Spiele in Foxborough gefährdet wären.“ Foxborough ist eine kleine Stadt, in der Haushalte von den Bewohnern in halbjährlichen Versammlungen genehmigt werden, und kann nicht auf spekulative Erstattungen setzen. Duncan sagte ESPN: „So funktioniert das nicht. Foxborough ist eine kleine Stadt, in der die Bewohner über Haushaltsfragen in Stadtratssitzungen abstimmen.“ Während die US-Regierung 625 Millionen Dollar für die Sicherheitsverbesserung in 11 Gaststädten bereitgestellt hat, bleibt der spezifische Betrag für Foxborough unklar. Die Stadt besitzt das Land, auf dem das Gillette Stadium der Kraft Group steht, und folgt einem ähnlichen Lizenzierungsverfahren wie bei NFL-Spielen. Die schottische Nationalmannschaft soll am 13. Juni gegen Haiti und innerhalb einer Woche gegen Marokko spielen, was Zehntausende Fans anzieht, die bereits Reisen und Unterkünfte gebucht haben. Das Stadion wird auch zwei K.o.-Spiele beherbergen, einschließlich eines Viertelfinals am 9. Juli. Julie Duffy, Leiterin Marketing und Kommunikation der FIFA für World Cup Boston 2026, reagierte: „Wir arbeiten eng mit der FIFA, dem Stadion und der Stadt Foxborough zusammen, um eine Einigung zu erzielen.“ Eine Stadtratssitzung mit FIFA-Vertretern ist für den 17. Februar geplant, mit einer festen Frist zum 17. März zur Klärung der Angelegenheit. Duncan fügte hinzu: „Mein oberstes Ziel ist es, dass dies gelingt, damit Foxborough die WM wie geplant ausrichten kann. Wir sind zu Kooperation, sorgfältiger Planung und öffentlicher Sicherheit verpflichtet, aber die erheblichen Kosten für die WM-Austragung dürfen nicht den lokalen Steuerzahlern auferlegt werden.“ Bei Ausbleiben einer Lösung warnte Duncan: „Wenn niemand Geld gibt, gibt es kein WM in Foxborough.“