Der Exekutiv-Vizepräsident von Ecopetrol, Bayron Triana, erklärte, dass die Gaspreiserhöhung für 2026 die kolumbianischen Haushalte nicht betreffen wird, sondern den Industriesektor. Nationales Gas wird den Wohnsitzen zugeteilt, während importiertes Gas zu thermischen Anlagen fließt. Die Kommentare fielen während des VIII. Öl-, Gas- und Energiegipfels.
Zum Abschluss des VIII. Öl-, Gas- und Energiegipfels diskutierten Vertreter aus Wirtschaft, Regierung und Wissenschaft über das Energiegleichgewicht Kolumbiens vor dem Regierungswechsel. Bayron Triana, Exekutiv-Vizepräsident von Ecopetrol für Übergangsenergien, hob die Gasversorgung als Hauptchallenge ab 2026 hervor, inmitten einer wachsenden Abhängigkeit von Importen.
Triana klärte, dass Importe mindestens bis Mai 2026 nicht 20 % der Nachfrage erreichen werden, obwohl Gruppen wie Naturgas bis zu 50 % bis 2030 prognostizieren. Er sagte: „Wir sehen mindestens bis Mai 2026 keine Gasimportabhängigkeit von 20 % der Nachfrage. Ab dem 1. Dezember wird nationales Gas an den Wohnsektor gehen und das importierte Gas, das die Tarife erhöht, die industrielle Nachfrage decken. Die Nutzer haben die Tariferhöhung dieses Jahr bereits gespürt“.
Ecopetrol wird ab Dezember bis zu 74 Gbtud Gas vermarkten, was 25 % der Wohnnachfrage entspricht. Dies priorisiert lokales Gas für Haushalte und verlagert Importe zu thermischen Kraftwerken, wodurch Haushaltstarife geschont werden.
Felipe Bayón, CEO von Geopark, wies auf das Potenzial Kolumbiens in unkonventionellen Reservoirs wie Fracking hin und bezog sich auf den Erfolg von Vaca Muerta in Argentinien. „In Argentinien wurde eine Staats-Politik umgesetzt, keine Regierungspolitiken; darin liegt der Erfolg. Wir haben die Ressourcen und das Talent zum Wachstum, aber wir müssen zusammenarbeiten und nicht mit dem Finger zeigen; so erreicht man nichts“, sagte Bayón. Das argentinische Projekt liefert täglich 3,5 Milliarden Kubikfuß Gas und trägt zu einem Überschuss von nahezu 6.000 Millionen US-Dollar bei, nach ACP-Präsident Frank Pearl.
Energievize-Ministerin Karen Schutt erkannte die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage an und forderte öffentlich-private Zusammenarbeit. Sie erwähnte, dass Wartungsarbeiten an der Spec-Regasifikationsanlage Pläne zur Reduzierung der Import- und Regasifiziererabhängigkeit ausgelöst haben. Die Creg kündigte ebenfalls einen Weg zur Linderung der Gasversorgung an.