Deutsche Reiterliche Vereinigung kündigt Änderungen bei den Bundeschampionatens an

Die Deutsche Reiterliche Vereinigung hat Änderungen an den Al Shira’aa Bundeschampionatens eingeführt, um altersgerechteres und pferdefreundlicheres Training für junge Pferde zu fördern. Diese Änderungen folgen einem kürzlichen Jungpferdegipfel und zielen darauf ab, Überanstrengungen zu reduzieren. Die Neuerungen treten bei den für den 25.–30. August geplanten Meisterschaften in Kraft.

Die Deutsche Reiterliche Vereinigung hielt letzten Monat einen Jungpferdegipfel ab, an dem Züchter, Reiter, Trainer, Tierärzte und Richter teilnahmen. Der Gipfel bewertete die aktuellen Wettbewerbswege für junge Pferde und diskutierte Wege, Anforderungen so zu gestalten, dass das Training im Mittelpunkt steht und Überanstrengungen vermieden werden. \n\nVereinigungsvorsitzender Dennis Peiler erklärte: „Wir haben in den letzten Jahren bereits wichtige Schritte unternommen und uns kontinuierlich weiterentwickelt. Unser Anspruch muss jedoch sein, uns noch weiter zu verbessern. Dies erfordert einen hohen Grad an Veränderungsbereitschaft auf allen Ebenen.“\n\nDie Änderungen betreffen die Bundeschampionate, die deutschen Meisterschaften für junge Pferde. Für Dreijährige wechselt das Format zu einem gerittenen Test statt zweier. Der Handgangstest für Dreijährige und Vierjährige entfällt, stattdessen gibt es eine Note für Gesamteindruck und körperliche Qualität. Die Bewertung betont „altersgerechte Erfüllung der Kriterien der Ausbildungsskala“, und die jüngsten Pferde erhalten am Tag vor dem Wettbewerb eine Trainingseinheit auf dem Gelände.\n\nVierjährige qualifizieren sich wie bisher über einen Reitpferdetest, das Finale enthält nun jedoch einen Dressurtest auf A-Niveau (Anfänger), geritten vom eigenen Reiter des Pferdes statt einem externen. Klaus Miesner, Zuchtdirektor der Vereinigung, erläuterte: „Unser Ziel ist es, die Anforderungen an ein Reitpferd stärker zu betonen. Es geht um die Entspannung, den Rhythmus, den Kontakt und die Reagierbarkeit des jungen Pferdes, aber auch um die Qualität seiner Bewegungen.“ Er fügte hinzu, dass der Test mit externem Reiter gestrichen wurde, um die Arenazeit für junge Pferde und Ponys zu reduzieren.\n\nWeitere Anpassungen umfassen Änderungen der Geländegestaltung, die Pferden visuellen Kontakt ermöglichen, sowie Pläne zur Verkürzung der Zeit auf dem Gelände und in Arenen. Änderungen bei Siegerehrungen werden diskutiert. Die Vereinigung hat eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe gebildet, um Jungpferdetraining und -präsentation in Deutschland zu prüfen.\n\nEine Sprecherin der Vereinigung betonte: „Der Jungpferdegipfel sendet ein klares Signal; Pferdewohl ist kein statischer Zustand, sondern eine fortlaufende Anforderung.“ Sie hob die Rolle der Vereinigung als Plattform für Dialog zur Entwicklung des Reitsports und Sicherung seiner gesellschaftlichen Akzeptanz hervor.\n\nKaty Holder-Vale, Senior-Evaluiererin der British Breeding Futurity und WBFSH-Ausschussmitglied (World Breeding Federation of Sports Horses), lobte die Änderungen: „Es ist eine große Veränderung für die Deutschen, die lange sehr traditionalistisch waren. Der Pferdesport weltweit hat die Bürde der sozialen Lizenz zu tragen, und [die Reitwelt] muss öffentlich zeigen, dass sie proaktiv etwas für das Wohlergehen tut.“ Sie erwähnte, dass die WBFSH ähnliche Neuerungen prüft, einschließlich höherer Qualifikationen für Springmeisterschaften, um Zeitdruck bei Fünfjährigen zu begrenzen. Holder-Vale beobachtete zudem wachsende Wohlfahrtsbewusstheit weltweit und hob das starke Jungpferdesystem in Großbritannien hervor.

Verwandte Artikel

Australiens aufstrebende Dressurreiter lieferten beeindruckende Leistungen bei den 2026 EBM Group Australian Youth Dressage Championships, die über vier Tage im Werribee Park National Equestrian Centre ausgetragen wurden. Teilnehmer aller Altersgruppen zeigten Professionalität und knappe Wettkämpfe und unterstrichen die vielversprechende Zukunft der Sportart. Herausragende Siege gab es in FEI-Disziplinen mit Noten, die hohe Könnensstufen widerspiegeln.

Von KI berichtet

Ein reitturnier in münchen wurde abgesagt, nachdem mehrere ponys mit abgeschnittenen mähnen, schweifen und stirnlöckchen sowie gummibändern um die zungen gefunden wurden. Der vorfall ereignete sich über nacht am 14. februar in der olympischen reitanlage. Die behörden haben eine untersuchung wegen tierquälerei eingeleitet.

Die zweite Ausgabe des Emirates Jumping Cup und der Auftakt zur Longines League of Nations 2026 haben im Abu Dhabi Equestrian Club begonnen. Die Veranstaltung umfasst 203 Reiter und 313 Pferde aus 37 Nationen, einschließlich Top-Teams aus 11 Ländern. Offizielle hoben in einer Pressekonferenz die Rolle der VAE als Gastgeber großer Reitsportwettbewerbe hervor.

Von KI berichtet

Das Souq Waqif Equestrian Festival 2026 läuft in Doha, Katar, mit Rekordbeteiligung von Besitzern und Züchtern arabischer Vollblüter. Das Ereignis, das bis zum 27. Januar dauert, umfasste am 24. Januar Wettkämpfe, die Meister in mehreren Kategorien krönten. Organisatoren heben seine wachsende globale Anerkennung und Verbindung zum katarischen Erbe hervor.

 

 

 

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen