Das Institut für Hydrologie, Meteorologie und Umweltstudien (Ideam) warnte vor anhaltenden starken Regenfällen im Südwesten Kolumbiens, mit Schwerpunkt auf Valle del Cauca. Die Landesregierung meldete 11 Todesopfer durch regenbedingte Notfälle in 27 Gemeinden. Die Behörden empfehlen, Flüsse und Risikogebiete zu überwachen.
Das Institut für Hydrologie, Meteorologie und Umweltstudien (Ideam) veröffentlichte eine Prognose, die anhaltende Regenfälle in den andinen und pazifischen Regionen, einschließlich Valle del Cauca, ankündigt. Der Bericht, basierend auf synoptischen Bedingungen, Satellitenbildern, Radardaten und numerischen Modellen, zeigt Wahrscheinlichkeiten für mäßige bis starke Niederschläge, dargestellt auf Karten mit Farben von Blau für leichten Regen bis Violett für sehr starken Regen. Diese Regenfälle fallen mit dem Beginn der Regenzeit zusammen und übersteigen historische Durchschnittswerte in mehreren Departements. Ideam warnt vor möglichen plötzlichen Überschwemmungen und Fluten in den hydrographischen Becken und rät Uferbewohnern sowie lokalen Behörden, Flussstände zu überwachen und Notfallpläne zu aktivieren. Zudem heben die Warnungen Erdrutsche in wassergesättigten Böden hervor, insbesondere in bergigen und ländlichen Gebieten, die Straßen, Häuser und essenzielle Dienste beeinträchtigen könnten. Die Regierung des Valle del Cauca legte am 11. Februar 2026 einen offiziellen Bilanz vor und bestätigte Notstände in 27 Gemeinden durch Erdrutsche, Sturzfluten und Schäden an der Straßeninfrastruktur. Insgesamt wurden 11 Todesfälle registriert sowie Auswirkungen auf Wohnhäuser, öffentliche Gebäude, Ernten und Geflügelbetriebe. Das Sekretariat für Risikomanagement bei Katastrophen teilte mit, dass die betroffenen Gemeinden sofortige Hilfe in Abstimmung mit lokalen Komitees und Hilfsorganisationen erhielten, einschließlich Bewertungen, Verlegungen und aktiver Reaktionspläne.