Lenovo hat die Besitzer seines Legion-Go-Handheld-Gaming-Geräts beruhigt und mitgeteilt, dass die Unterstützung bis Oktober 2029 andauern wird, entgegen jüngsten Gerüchten über eine Einstellung. Das Unternehmen plant, Treiber- und BIOS-Updates in Zusammenarbeit mit AMD bereitzustellen. Dieses Versprechen folgt auf Bedenken, die durch eine Aussage eines südkoreanischen Support-Mitarbeiters ausgelöst wurden.
Letzte Woche kursierten Gerüchte, dass Lenovo und Asus die Unterstützung für ihre mit AMD Z1 Extreme betriebenen Handheld-Gaming-Geräte, einschließlich der Legion Go, einstellen könnten. Diese Behauptungen stammten aus einer übersetzten Antwort eines Kundensupport-Mitarbeiters in Südkorea, die besagte, dass die Legion Go nicht mehr unterstützt werde. Lenovo reagierte schnell auf das Problem. Laut einer Stellungnahme, die über den Podcast The Full Nerd Network geteilt wurde, klärte ein Lenovo-Vertreter aus den USA, dass die südkoreanische Antwort inoffiziell war. Die offizielle Position lautet: „Die Unterstützung für die Lenovo Legion Go (8.8”, 1) wurde nicht eingestellt. Lenovo unterstützt die Legion Go (8.8”, 1) aktiv weiter mit notwendigen Treiber- und BIOS-Updates und wird dies bis Oktober 2029 fortsetzen. Lenovo arbeitet mit AMD zusammen am Rhythmus der Treiber-Updates, und neue Updates werden veröffentlicht, sobald sie Lenovos strenge Überprüfungsprotokolle bestanden haben.“ Die Legion Go wurde im Oktober 2023 lanciert, was bedeutet, dass diese Unterstützung sechs Jahre ab Release andauert. Allerdings waren Updates bislang selten, und die Ankündigung gibt keine zukünftigen Zeitpläne oder die Tiefe der Änderungen an. Kurz nach den Gerüchten veröffentlichte Asus ein Firmware-Update für seinen ROG-Ally-Handheld, blieb jedoch bei einer älteren Branch, was Fragen zur Substanz solcher Updates für die Legion Go aufwirft. Lenovos Zusicherung soll frühe Käufer beruhigen, obwohl Day-One-Spiel-Updates für das Gerät unwahrscheinlich bleiben.