Der mexikanische Peso startete die Woche mit einer leichten Abwertung gegenüber dem Dollar und schloss am 16. Februar 2026 bei 17,1588 Pesos pro Dollar, bedingt durch geringe Liquidität aufgrund des US-Feiertags. Dieser Rückgang um 0,08 Prozent ereignete sich bei geschlossenen US-Aktienmärkten zum Presidents' Day. Analysten sehen noch Spielraum für weitere Rückgänge des Wechselkurses, obwohl der Markt nahe 17,11 Pesos Gewinne mitnimmt.
Am 16. Februar 2026 schloss der mexikanische Peso mit einer Abwertung von 0,08 Prozent oder 1,45 Centavos gegenüber dem US-Dollar bei 17,1588 Pesos pro Dollar, laut Daten der Banco de México (Banxico). Dieser Wechsel wird auf ein Umfeld geringer Liquidität zurückgeführt, verursacht durch das Ausbleiben von US-Aktienhandels aufgrund des Presidents'-Day-Feiertags. Gabriela Siller, Direktorin für Wirtschaftsanalysen bei Banco Base, erklärte: „Oszillationsindikatoren zeigen, dass noch Raum für weitere Rückgänge des Wechselkurses besteht. Es ist jedoch ersichtlich, dass der Markt bei Annäherung an 17,11 Pesos pro Dollar die Gelegenheit nutzt, Gewinne mitzunehmen und Währungsabsicherungen zu kaufen.“ An Bank-schaltern wurde der Dollar für 17,59 Pesos verkauft, nach Banamex. Der Dollar-Index (DXY) stieg um 0,15 Prozent auf 97,06 Punkte, während der Bloomberg-Dollar-Index (BBDXY) um 0,14 Prozent auf 1.183 Punkte zulegte. Die Rendite der US-Staatsanleihe mit 10 Jahren lag bei 4,03 Prozent, verglichen mit 8,74 Prozent für die mexikanische 10-Jahres-Anleihe. Auch andere Schwellenwährungen verzeichneten Verluste: der kolumbianische Peso fiel um 0,33 Prozent, der chilenische Peso um 0,23 Prozent, der südafrikanische Rand um 0,19 Prozent, der rumänische Leu um 0,18 Prozent, die tschechische Krone um 0,17 Prozent und der polnische Zloty um 0,14 Prozent. In einem breiteren Kontext sind historische Prognosen fehlgeschlagen, Abwertungen des Pesos vorherzusagen, die nicht eintraten. Für 2026 erwartet die Umfrage von Banxico ein Schlussniveau von 18,50 Pesos, doch Faktoren wie Dollar-Schwäche durch niedrige US-Inflation (2,4 Prozent jährlich im Januar) und mögliche Zinssenkungen der Fed könnten den Peso stützen. Risiken umfassen Spannungen im T-MEC unter der Trump-Administration, wobei interne US-Widerstände extreme Szenarien begrenzen.