Jorge Pederson, ein 30-jähriger Mixed-Martial-Arts-Kämpfer aus Minnesota, war das dritte Todesopfer bei einer Massenschießerei in einer Bar in Austin, Texas. Er war kürzlich dorthin umgezogen, um seine Profikarriere voranzutreiben und einen neuen Job anzutreten. Teamkollegen und Trainer beschreiben ihn als engagiert, freundlich und humorvoll.
Jorge Pederson, 30, ein Einheimischer aus Minnesota, starb am Montag, nachdem er bei einem Vorfall früh morgens in Buford’s Bar an der West Sixth Street in Austin angeschossen worden war. Die Polizei berichtete, dass um 2 Uhr morgens am Sonntag 18 Personen angeschossen wurden, wobei Pederson in einem lokalen Krankenhaus von der Lebenserhaltung abgekoppelt wurde. Er war gerade von Minnesota nach Austin umgezogen für einen Job und um seine MMA-Karriere voranzutreiben, und plante sein Profidebüt im Mai. Er trainierte bei The Academy in Brooklyn Center, Minnesota, wo er für seine starke Arbeitsmoral und positive Persönlichkeit bekannt war. Trainer Andy Grahn, der das Gym leitete, erinnerte sich an Pedersons Engagement: „Er kam sechs Tage die Woche, ein bis zwei Stunden am Tag.“ Grahn bemerkte auch seinen Humor: „Jorge hat immer gezwinkert und gelächelt und immer Witze gemacht und [war] immer mit einem Plan für ein virales Video unterwegs.“ Er fügte hinzu: „Jorge brachte den Humor und den Spaß in das harte Training, und die Jungs haben das geliebt. Sie vermissen ihn wirklich.“ Teamkollege Mac Kukowski beschrieb ihre Trainingssessions: „Wir konnten uns absolut windelweich prügeln für, wisst ihr, 25 Minuten am Stück, aber am Ende ist es ein Lächeln und eine Umarmung und immer ein Lachen.“ Cheftrainer Greg Nelson nannte die Nachricht einen „Bauchschlag“ und sagte: „Oh, Jorge ist da, das wird Spaß machen! Er wird super hart arbeiten, aber dann macht er etwas, das die Stimmung auflockert und alle zum Lachen bringt.“ Pederson hatte zuvor ein Umzugsunternehmen besessen, das andere Athleten beschäftigte, und war bereit für seinen ersten Profikampf unter der Anleitung von 10th Planet Austin-Trainer Angel Cruz. Er plante, das Training zwischen Austin und Minnesota aufzuteilen und monatlich zurückzukehren. Grahn reflektierte: „Alles lag vor ihm. Er begann ein neues Abenteuer, hatte all das im Gange, und jetzt ist es weg. Es ist einfach sinnlos.“ Eine Spendenaktion für Pedersons Familie und Beerdigungskosten wurde gestartet. Gedenkstätten sind außerhalb der Bar entstanden, und The Academy plant eine Feier seines Lebens am 22. März. Trainer glauben, dass ein Freund seine Hand hielt, als er starb, und Grahn sagte: „Ich bin sicher, er hat festgehalten.“