Shannon Mathre, Bewohner von Toledo, Ohio, steht vor Bundesvorwürfen, weil er US-Vizepräsident JD Vance während dessen Besuch im Bundesstaat letzten Monat zu ermorden gedroht haben soll. Er wird zudem beschuldigt, digitale Dateien mit Darstellungen sexuellen Missbrauchs von Kindern besessen zu haben. Sein Anwalt argumentiert, dass gesundheitliche Probleme die Drohung unwahrscheinlich machen.
Shannon Mathre, 33, aus Toledo, Ohio, wurde angeklagt, Vizepräsident JD Vance zu töten gedroht zu haben. Die Drohung erfolgte während Vances Besuch in seinem Heimatstaat letzten Monat. Laut Anklageschrift sagte Mathre: „Ich werde herausfinden, wo er sein wird (der Vizepräsident), und meine M14-Automatikwaffe benutzen, um ihn zu töten“.Der Secret Service leitete eine Untersuchung ein, die über den Online-Beitrag hinausging und Mathres Handlungen prüfte. Am 21. Januar beschlagnahmten die Behörden sein Samsung-Telefon. Mathre plädierte am Freitag vor Gericht nicht schuldig; sein Anwalt Neil McElroy verwies auf seine geistigen und körperlichen Behinderungen. „Jeder, der Zeit mit Herrn Mathre in einem Raum verbringt oder seinen Zustand kennt, kann sehen, dass es ein Witz ist“, sagte McElroy und verweigerte Details.Die Anklagen umfassen Drohung gegen einen öffentlichen Amtsträger mit einer Höchststrafe von fünf Jahren sowie Besitz von kinderpornografischem Material, das bis zu 20 Jahre Gefängnis nach sich ziehen kann. Generalstaatsanwältin Pamela Bondi verurteilte die Drohung in einer Erklärung: „Sie können sich hinter einem Bildschirm verstecken, aber nicht vor diesem Justizministerium.“ Bundesstaatsanwalt David M. Toepfer betonte: „Feindselige und gewalttätige Drohungen gegen den Vizepräsidenten werden nicht toleriert.“Dieser Fall folgt einem weiteren kürzlichen Vorfall in Ohio: Am 5. Januar wurde der 26-jährige William D. DeFoor festgenommen, weil er Fenster am Haus von Vance im Staat eingeschlagen hatte. Vance hält sich derzeit in Mailand, Italien, zu den Winterolympischen Spielen auf. Secret-Service-Agent Matthew Schierloh betonte: „Die Sicherheit der von uns Geschützten hat oberste Priorität.“