Panel diskutiert Innovation und Nachhaltigkeit in kolumbianischen Unternehmen

Beim LR-Forum „Die große Transformation; Die Macht der Kapitale“ hoben Wirtschaftsführer hervor, wie Innovation und Nachhaltigkeit zu strategischen Investitionen geworden sind. Panelisten aus der Bogotáer Handelskammer, Autogermana und Roche Kolumbien teilten Erfahrungen aus ihren Sektoren. Die Notwendigkeit von Vertrauen und Dialog zwischen öffentlichem und privatem Sektor wurde betont.

Das Panel „Führende Unternehmen in Innovation und Nachhaltigkeit“ fand im Rahmen des LR-Forums „Die große Transformation; Die Macht der Kapitale“ statt. Teilnehmer waren Ovidio Claros Polanco, Exekutivpräsident der Bogotáer Handelskammer (CCB); Andrés Fuse, Generaldirektor von Autogermana in Kolumbien; und Marieli Alfonzo, Generaldirektorin von Roche Kolumbien. Andrés Fuse erklärte: „Innovation und Nachhaltigkeit sind nicht länger Kosten; sie sind zu strategischen Investitionen geworden.“ Im Automobilsektor, in dem Autogermana BMW seit 44 Jahren vertritt, haben sich Fahrzeuge von Modellen mit harten manuellen Getrieben zu selbstparkenden Autos entwickelt. Innovation bringt jedoch Herausforderungen wie die Endverwertung von Lithium-Batterien mit sich. Fuse erwähnte Initiativen zur Zweitnutzung dieser Batterien als Energiespeicher in abgelegenen Gebieten und die Notwendigkeit einer besseren Ladeinfrastruktur für Elektro- und Hybridfahrzeuge. Marieli Alfonzo hob Innovationen im Gesundheitswesen hervor: „Roche ist ein Unternehmen, das Gesundheit ganzheitlich betrachtet.“ Das Unternehmen investiert 16.000 Millionen Dollar in klinische Forschung in Kolumbien, wo die Entwicklung eines neuen Arzneimittels bis zu 15 Jahre dauern kann. Sie betonte die Rolle von Impfstoffen und innovativen Medikamenten bei der Steigerung der Lebenserwartung. Zudem stellte sie das Programm „Consultorio Rosado“ vor, mit 12 Kliniken landesweit, die die Diagnosezeit bei Brustkrebs von 93 auf 39 Tage reduzieren und dadurch mehr als 41 Prozent der Zeit einsparen. Ovidio Claros Polanco erläuterte Initiativen der CCB, wie die Universität Uniempresarial und das im Bau befindliche Zentrum für Wissenschaft, Technologie und Innovation. Er erwähnte auch den Cluster für die Silberwirtschaft, der sich auf das höhere Alter konzentriert. Er betonte die Bedeutung von Vertrauen: „Die Einladung lautet, Vertrauen zu schaffen, sich mit gemeinsamen Interessen an den Tisch zu setzen, um Geschäfte aufzubauen.“ Alfonzo fügte hinzu: „In dieser Zeit der Polarisierung brauchen wir mehr Gespräche“, um Innovation und Regulierung aufeinander abzustimmen, insbesondere im Gesundheitswesen mit Technologien wie Künstlicher Intelligenz.

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