Die kenianische Polizei hat Pläne zur Errichtung spezieller Einheiten angekündigt, um die wachsende Unsicherheit in Nairobi und anderen Großstädten im Vorfeld der Wahlkämpfe 2027 zu bekämpfen. stellvertretender Generalinspektor Eliud Lagat machte die Aussage bei einer Versammlung von Polizeikommandeuren in Mombasa. Er betonte, dass strenge Befehle von höchster Stelle erteilt wurden, um die zunehmende Kriminalität effektiv zu bekämpfen.
Eine dreitägige Versammlung im Sitz der Kenya Maritime Authority (KMA) in Mombasa brachte Polizeikommandanten aus dem ganzen Land, Direktoren und Führer verschiedener Einheiten zusammen. Das Hauptziel ist die Überprüfung von Sicherheitsoperationen und -strategien, insbesondere da das Land sich der Kampagnen- und Wahlzeit nähert. Lagat erklärte, dass sie strenge Befehle vom Generalinspektor Douglas Kanja erhalten hätten, die Kriminalität konsequent und gesetzeskonform zu bekämpfen. „Das ist Teil der Themen, die wir heute in dieser Versammlung besprechen. Die Polizeikommandanten haben strikte Anweisungen erhalten, diese Straftaten in ihren Verantwortungsbereichen zu bekämpfen. Wir bilden Sondereinheiten, um diese Situation zu handhaben, und Sie werden eine verstärkte Verfolgung auf viel höherem Niveau erleben“, sagte er. Die Kriminalität nimmt in städtischen Gebieten zu, wobei einige Vorfälle mit Boda-Boda-Fahrern und kriminellen Banden in Verbindung stehen. Lagat warnte, dass der Transportsektor, insbesondere Boda Boda, keine Kriminalität dulden werde. „Wir sind sehr klar: Kriminelle Handlungen, insbesondere die von Schlägern, die sich im Boda-Boda-Sektor verstecken, werden nicht toleriert“, fügte er hinzu. Nach der jüngsten Kriminalitätswelle in Nairobi und anderen Gebieten fanden Gespräche mit Innenminister Kipchumba Murkomen statt. In der Küstenregion laufen gemeinsame Operationen in den Counties Kwale, Mombasa und Kilifi weiter, wo mehr als zehn Verdächtige im Zusammenhang mit Banden, Landraub und Drogenhandel festgenommen wurden. In Tana River laufen nach ethnischen Auseinandersetzungen ebenfalls Operationen, mit Versprechen weiterer Festnahmen. Angriffe von Gruppen, die als Panga Boys bekannt sind, werden mit Drogenkonsum, Arbeitslosigkeit und politischer Finanzierung in Verbindung gebracht. „Diese kriminellen Gruppen werden enden. Daran gibt es nichts zu rütteln. Wir haben die Sponsoren, Anstifter und diejenigen identifiziert, die Jugendliche bezahlen, um diese Taten auszuführen. Ob Politiker oder Mitglied der Gesellschaft, egal wer Sie sind, Sie unterliegen dem Gesetz“, sagte Lagat. Beim Landraub betonte er die Notwendigkeit von Zusammenarbeit und rechtlichen Verfahren, wobei Ermittlungen fortgesetzt werden. Die Versammlung behandelt auch das Wohl der Polizeibeamten. „Grundsätzlich ist dies eine strategische Versammlung, die wir regelmäßig abhalten, zusammen mit anderen Themen, die wir unter vier Augen besprechen“, fügte er hinzu.