Die spanische Finanzbehörde hat den Obersten Gerichtshof gebeten, das Urteil zu überprüfen, das eine Steuerschuld von 55 Millionen Euro gegen Shakira annulliert hatte.
Der Antrag folgt auf das Urteil vom April, das die Sängerin für das Steuerjahr 2011 entlastete. Ein Richter stellte fest, dass Shakira in jenem Jahr nur 163 Tage in Spanien verbrachte, was unter der Schwelle von 183 Tagen für die steuerliche Ansässigkeit liegt.
Shakira akzeptierte sechs Anklagepunkte wegen Steuerbetrugs für die Jahre 2012 bis 2014. Nach dem anfänglichen Erfolg widmete sie das Ergebnis jenen Bürgern, die sich einer Vorverurteilung durch das System ausgesetzt sehen.
Die Behörde will die Diskussion über Prüfungsmethoden wie Kreditkartenbelege und Fotos wiederbeleben. Der Fall lenkt die öffentliche Aufmerksamkeit weiterhin auf die Praktiken der Steuerprüfung in Spanien.