Die Wimbledon-Organisatoren haben beschlossen, mit den Backstage-Kamerabildern für dieses Jahr fortzufahren und die Forderungen der Spieler zur Entfernung abzulehnen. Die Entscheidung folgt auf Datenschutzbedenken nach viralen Aufnahmen von Coco Gauff, die ihre Rakete beim Australian Open zertrümmert hat. Wimbledon betonte in seiner Antwort an die Vertreter das Spielerwohl und die Transparenz.
Wimbledon hat die Spieler informiert, dass es die Backstage-Kameraeinrichtung vom Turnier des Vorjahres beibehalten wird, trotz Einwänden mehrerer Stars bezüglich potenzieller Verletzungen der Privatsphäre. Diese Haltung wurde in einem Brief an die Spielervertreter am vergangenen Freitag mitgeteilt, wie von The Times berichtet. nnDie Kontroverse erregte Aufmerksamkeit nach einem Vorfall beim Australian Open, bei dem Coco Gauff ihre Rakete nach einer Viertelfinalniederlage gegen Elina Svitolina zertrümmert hat. Die Aufnahmen wurden schnell viral, was Gauff dazu brachte, über die Notwendigkeit von Diskussionen zu Backstage-Kameras zu kommentieren. Sie sagte: « Ja, ich habe versucht, irgendwohin zu gehen, wo keine Kameras waren », und fügte hinzu: « Ja, ich habe so ein Ding mit der Übertragung. Ich fühle, dass bestimmte Momente — dasselbe ist Aryna Sabalenka passiert, nachdem ich sie im US-Open-Finale gespielt habe. Ich fühle, sie müssen das nicht übertragen ». nAls Reaktion auf den Vorfall schrieb ein führender Tennisagent an alle vier Grand-Slam-Turniere und äußerte Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre. Welt Nummer 2 Iga Swiatek äußerte scharfe Missbilligung und verglich das Filmen mit dem Beobachten von « Tieren im Zoo ». Sie sagte: « Die Frage ist, sind wir Tennisspieler oder Tiere im Zoo, wo man uns sogar beim Kacken beobachtet? Das war übertrieben, offensichtlich, aber es wäre schön, etwas Privatsphäre zu haben. Es wäre auch schön, seinen eigenen Prozess zu haben und nicht immer beobachtet zu werden ». nWimbledon adressierte diese Sorgen, indem es sein Engagement für das Spielerwohl bekräftigte. Der Brief merkte an, dass alle Aufnahmen vor der Ausstrahlung geprüft werden, Kameras klar sichtbar sein werden und ihre Positionen vor Beginn der Meisterschaften geteilt werden. Dieser Ansatz wird voraussichtlich Meinungen unter Spielern und Fans spalten.