Amy Madigan reflektiert über Rolle in Weapons und Karrierecomeback

Die Veteran-Schauspielerin Amy Madigan spricht über ihre herausragende Leistung als Hexe Gladys im Horrorfilm Weapons, der weltweit 268 Millionen Dollar eingespielt hat und Oscar-Gerüchte ausgelöst hat. In einem neuen Interview reflektiert die 75-Jährige über ihre lange Karriere, einschließlich einer Oscar-Nominierung 1986, einer Trockenphase, die ihre Schauspielkarriere fast beendet hätte, und dem Social-Media-Phänomen um ihre Figur. Madigan äußert Überraschung über die erneute Aufmerksamkeit nach Jahren knapper Chancen.

Interview-Highlights

Amy Madigan, bekannt für Rollen in Field of Dreams und Uncle Buck, setzte sich für ein Interview in einem Malibu-Café nieder, wo sie über ihre Rückkehr ins Rampenlicht mit Weapons sprach. Regie führte Zach Cregger, der Film handelt vom Verschwinden von 17 Drittklässlern in einer pennsylvanischen Stadt, das als Werk von Madigans Figur Gladys enthüllt wird, einer Hexe, die ihre Lebensenergie stiehlt, um sich zu erhalten. Madigans Darstellung mit verschmiertem clownartigem Make-up und einer kastanienbraunen Perücke ist zu einer unerwarteten Social-Media-Sensation geworden, besonders bei schwulen und trans Communities wegen ihrer selbstbewussten Drag-Elemente.

„Wie Sie sehr gut wissen, hat die schwule Community Gladys wirklich angenommen“, sagte Madigan. „Das ist wirklich toll – besonders in diesem Rahmen der Dämonisierung von irgendjemandem, der kein cis-Person ist.“ Cregger erwähnte, ihr TikToks und Memes geschickt zu haben, und fügte hinzu: „Ich rufe sie ab und zu an und sage: ‘Amy, weißt du, was los ist?’ Sie sagt: ‘Nein! Erzähl mir davon.’"

Karriere-Kontext

Madigan debütierte 1982 und erhielt 1986 eine Oscar-Nominierung für Twice in a Lifetime, wo sie gegen Anjelica Huston und Oprah Winfrey antrat. Sie spielte in 1989-Erfolgen wie Field of Dreams mit Kevin Costner und Uncle Buck mit John Candy. Allerdings nahmen die Angebote in späteren Jahren ab, was zu einer Phase mit wenig Arbeit führte. „Es gab eine lange Zeit, in der sie wirklich gar nicht oder sehr wenig gearbeitet hat“, sagte ihr Ehemann von 42 Jahren, Ed Harris. Madigan überlegte aufzugeben und hörte Kommentare wie: „Bist du immer noch Schauspielerin?“

Die Rolle in Weapons markierte einen Wendepunkt. Cregger castete sie nach Überlegung größerer Namen und lobte sie als „Chamäleon mit einer sehr reinen Essenz“. Co-Star Josh Brolin stimmte zu: „Amy hat immer angemessen geliefert, manchmal auf unterdrückte Weise und manchmal in Extremen.“ Der Erfolg des Films hat neue Chancen und Oscar-Flüstern gebracht, obwohl Madigan vorsichtig bleibt: „Ich mache das schon lange und bin jetzt, wer ich in dieser Phase meines Lebens bin.“

Persönliche Reflexionen

In Chicago aufgewachsen als Sportfan und Kinoliebhaberin verfolgte Madigan zunächst Musik, bevor sie 1974 zur Schauspielerei wechselte. Sie verlor kürzlich ihr Zuhause in Pacific Palisades bei einem Brand im Januar, baut aber wieder auf. Zu Branchenherausforderungen kritisierte sie KI und Konsolidierung: „Wenn sie Schauspieler loswerden könnten, würden sie es tun.“ Trotz früherer Kämpfe ist sie optimistisch für zukünftige Rollen.

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