Barbara Ling, die als Szenenbildnerin durch ihre Arbeit an „Once Upon a Time… in Hollywood“ und „Michael“ bekannt wurde, ist am Donnerstag im Alter von 73 Jahren gestorben. Sie verstarb in Santa Barbara nach einer Krebserkrankung.
Ein Sprecher von WME bestätigte die Nachricht gegenüber Deadline. Lings Familie beschrieb sie als gleichermaßen begabt in den Bereichen historischer Authentizität, zeitgenössischem Realismus und stilisierter Fantasie und betonte, dass sie ein Vermächtnis hinterlässt, das das Szenenbild und den modernen Film maßgeblich geprägt hat.
Ling wurde im August 1952 geboren und begann ihre Karriere am Theater, bevor sie 1986 mit „True Stories“ zum Film wechselte. Sie entwarf Kulissen für Filme wie „Unter Null“, „The Doors“, „Batman Forever“, „Batman & Robin“ und „Ein Mann namens Otto“.
Im Jahr 2019 gewann Ling den Oscar für das beste Szenenbild für „Once Upon a Time… in Hollywood“, eine Auszeichnung, die sie sich mit der Set-Dekorateurin Nancy Haigh teilte. Ihr letztes Projekt war das von Antoine Fuqua inszenierte Michael-Jackson-Biopic „Michael“, das im April veröffentlicht wurde und weltweit fast eine Milliarde Dollar einspielte.
Sie hinterlässt ihre Ehefrau Lindsay sowie ihre Söhne Clay und Will. „The Hollywood Reporter“ hatte zuerst über ihren Tod berichtet.