Chris Evert hat ihre Entscheidung erläutert, die erfolgreiche Doppelpartnerschaft mit Martina Navratilova im Jahr 1976 zu beenden. Der Schritt erfolgte, als ihre Rivalität zunahm und Evert sich verstärkt auf das Einzel konzentrieren wollte.
Evert erklärte in einem CNN-Interview, dass Navratilova durch das gemeinsame Doppeltraining ihr Spiel zu gut kennengelernt habe. Sie teilte Navratilova direkt mit, dass sie nicht länger als Doppelpartnerinnen weitermachen könne.
Das Duo hatte zusammen zwei große Doppeltitel gewonnen, darunter Wimbledon im Jahr 1976. Sie waren als Team für die US Open 1976 gemeldet, doch Evert zog sich zurück, um sich auf das Einzel zu konzentrieren, wo sie sich den Titel sicherte.
Navratilova bestätigte später die Trennung und merkte an, dass Evert ihr Einzel-Ranking priorisiert habe. Ihre Rivalität brachte insgesamt 80 Begegnungen hervor, darunter 14 Grand-Slam-Finals.
Die Netflix-Dokumentation mit dem Titel Chris & Martina: The Final Set soll am 26. Juni Premiere feiern, nachdem sie am 10. Juni ihre Weltpremiere auf dem Tribeca Film Festival hatte.