Kameramann Adam Greenberg stirbt mit 88 Jahren

Adam Greenberg, der Oscar-nominierte Kameramann, der vor allem für seine Arbeit an The Terminator und Terminator 2: Judgment Day bekannt ist, ist im Alter von 88 Jahren verstorben. Sein Tod wurde von Branchenkollegen in sozialen Medien bekanntgegeben. Greenbergs Karriere umfasste Jahrzehnte, von israelischen Filmen bis hin zu großen Hollywood-Produktionen.

Hintergrund und Karriere

Geboren am 11. April 1937 in Krakau, Polen, wuchs Adam Greenberg in Tel Aviv auf, wo er in den 1950er und 1960er Jahren als Film-Laborant und Dokumentarfilm-Kameramann seine Karriere begann. Sein erster Credit als Kameramann erhielt er für den israelischen Musical The Flying Matchmaker von 1966, gefolgt von bemerkenswerten lokalen Filmen wie Hasamba (1971), I Love You Rosa (1972), My Michael (1974) und Lemon Popsicle (1978).

Greenberg drang in den 1980er Jahren in Hollywood ein und arbeitete mit Regisseur James Cameron an The Terminator (1984) zusammen, wofür er eine Oscar-Nominierung für seine Kameraarbeit an Terminator 2: Judgment Day (1991) erhielt. Seine umfangreiche Filmografie umfasst auch Once Bitten (1985), La Bamba (1987), Three Men and a Baby (1987), Turner & Hooch (1989), Ghost (1990), Sister Act (1992), Rush Hour (1998), Inspector Gadget (1999) und Snakes on a Plane (2006).

2013 kehrte er nach Israel zurück, um den Dokumentarfilm Footsteps in Jerusalem zu inszenieren, eine Hommage an David Perlovs In Jerusalem (1963), das seinen ersten Kameracredit markierte.

Hommages

Der Kollege Kameramann Avraham Karpick, der mit Greenberg am Film The Ambassador von 1984 arbeitete, teilte einen herzlichen Tribut auf Facebook: „Adam sprach nicht, um zu beeindrucken – er sprach, um zu verbinden. Er führte nicht durch Anweisungen – er führte durch Vorbild. Er befahl nie – er schwamm neben uns, verankert in Klarheit, Weisheit und Ruhe. Frei von Ego, fern von Eitelkeit, blieb er über Lärm, Klatsch und Ablenkungen erhaben. Nun bleiben uns Echos – seiner Worte, seines Geistes, seiner Art. Denn Wale verschwinden nie wirklich. Sie werden Teil von etwas Tieferem.“

Der Regieassistent Eddie Ziv und der Kameraoperator Mosh Levin äußerten ebenfalls ihr Beileid in sozialen Medien. Greenbergs Tod am Donnerstag hinterlässt eine große Lücke in der Kameramann-Community, wo er für seine einflussreichen Bilder in den Genres Science-Fiction und Komödie in Erinnerung bleibt.

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