Damon Albarn und Jamie Hewlett haben die Gründe für das Scheitern ihres Gorillaz-Filmprojekts mit Netflix offengelegt. Die Kollaborateure nannten lange Verzögerungen und nachlassendes Interesse als entscheidende Faktoren. Die Erfahrung inspirierte sie stattdessen zu ihrem Album Cracker Island.
Damon Albarn und Jamie Hewlett, die Schöpfer der animierten Band Gorillaz, sprachen in einem Interview mit Zane Lowe für Apple Music über den eingestellten Netflix-Film. Pläne für einen abendfüllenden Film tauchten 2020 auf, die Arbeit begann im darauffolgenden Jahr. Das Projekt geriet jedoch nach zweijähriger Verzögerung ins Stocken, und Albarn bestätigte 2023 gegenüber der belgischen Publikation HUMO, dass der Film niemals erscheinen werde, und verwies dabei auf Sparmaßnahmen in der Animationsabteilung von Netflix. Netflix hatte eine beträchtliche Finanzierung mit wenigen Einschränkungen angeboten, berichtete Hewlett, doch der Fortschritt verlangsamte sich drastisch. Ein wichtiger Mitarbeiter stieg aus, was zu weiteren Verschiebungen führte, bis Hewlett schließlich erklärte: 'Die Idee, jetzt einen Film zu machen? Ich habe einfach überhaupt kein Interesse mehr daran.' Albarn schloss sich der Frustration an und beschrieb die Zeit als ein 'Herumhängen, das wie eine Ewigkeit schien'.