David Byrne brachte seine energiegeladene Band zur NPR Tiny Desk Concert-Serie und spielte eine Mischung aus neuen Tracks von seinem jüngsten Album und klassischen Talking Heads-Songs. Der intime Auftritt umfasste vier Songs und zeigte Byrnes Fähigkeit, altes und neues Material zu vermischen, ohne auf Nostalgie zurückzugreifen. Die Performance unterstreicht seine laufende Tournee zur Unterstützung von 'Who Is the Sky?'.
Auftrittsdetails
David Byrne und sein großes Ensemble aus blau gekleideten Musikern traten in den Büros von NPR für das Tiny Desk Concert auf. Der Vier-Songs-Set eröffnete mit 'Everybody Laughs' und 'Don’t Be Like That' aus Byrnes Album 'Who Is the Sky?' von September 2025, seiner ersten Solo-Veröffentlichung seit 'American Utopia' von 2018. Die Gruppe widmete sich dann Talking-Heads-Favoriten '(Nothing But) Flowers' aus dem 1988er Album Naked, endend mit A-cappella-Harmonien, und 'Life During Wartime' aus Fear of Music von 1979. Obwohl der begrenzte Raum die Choreografie einschränkte, behielt die Performance ihre hohe Energie.
Tournee und Kontext
Byrne tourt diesen Herbst intensiv, um 'Who Is the Sky?' zu promoten, wobei die US-Etappe am 6. Dezember 2025 in Miami endet. Weitere Termine sind für 2026 in Australien, Neuseeland, Großbritannien und Europa geplant. In einem Rolling-Stone-Interview sprach Byrne darüber, Talking-Heads-Material in seine Shows einzubauen, einschließlich einer seltenen Aufführung von 'Psycho Killer' nach 19 Jahren. Er betonte, den 'Legacy Act'-Fallen zu entgehen.
„Ich kann mischen und kombinieren und es an den Sound anpassen, den ich gerade mache, ohne die Integrität der älteren Songs komplett zu zerstören“, sagte Byrne. „Aber ich bin mir auch bewusst, dass es eine echte Falle gibt. Wenn du zu viel altes Material machst, wirst du zu einem Legacy Act, der rauskommt und die alten Hits spielt. Du kassierst schnell, aber dann hast du dir ein Loch gegraben.“
Byrne schließt eine vollständige Talking-Heads-Reunion aus, trotz kürzlicher Promotions-Veranstaltungen mit Bandkollegen Tina Weymouth, Chris Frantz und Jerry Harrison für die Neuauflage von Stop Making Sense.