De Zerbi trotz Verletzungssorgen zuversichtlich vor Tottenham-Debüt

In seiner ersten Pressekonferenz seit seiner Ernennung zum Cheftrainer von Tottenham vor zwei Wochen äußerte Roberto De Zerbi festes Vertrauen in das Potenzial seines Kaders im Abstiegskampf. Der Italiener bereitet sich auf das Premier-League-Duell am Sonntag in Sunderland vor und konzentriert sich inmitten zahlreicher verletzungsbedingter Ausfälle auf die Stärkung des Teamgeists.

Roberto De Zerbi stellte sich am Freitag vor seinem Debüt als Trainer von Tottenham den Medien – die Spurs stecken weiterhin tief im Tabellenkeller der Premier League fest und haben noch sieben Spiele Zeit, um den Abstieg zu verhindern. Der Italiener, der am 31. März nach den Abgängen von Thomas Frank und Igor Tudor ernannt wurde, sagte, er habe 'großes Vertrauen' in seine Spieler, nachdem er ihre Spiele analysiert habe. 'Es ist eine Sache, von zu Hause aus zuzuschauen, aber etwas ganz anderes, mit ihnen auf dem Platz zu arbeiten', bemerkte er.

De Zerbi lobte die jungen Talente Lucas Bergvall, Archie Gray, Mathys Tel und Xavi Simons sowie den Routinier Micky van de Ven, den er als unverzichtbar erachtet. Seine Priorität: die Förderung von Charakter, Mut und einer offensiven Mentalität, die der torhungrigen DNA von Tottenham entspricht.

Verletzungen erschweren die Vorbereitungen: Mohammed Kudus fällt nach einer Sehnenoperation drei Monate aus, Guglielmo Vicario ist nach einer Leistenoperation nicht einsatzbereit (Antonin Kinsky wird ihn vertreten), Rodrigo Bentancur steht kurz vor einer Rückkehr, ist aber noch nicht voll fit, und James Maddison, Dejan Kulusevski, Wilson Odobert sowie Ben Davies fehlen weiterhin.

Sunderland unter Regis Le Bris liegt auf dem 11. Platz – drei Punkte hinter dem siebtplatzierten Brentford – und will nach einer dreiwöchigen Pause und dem Derbysieg gegen Newcastle den Rhythmus beibehalten. Spieler wie Robin Roefs, Reinildo, Nordi Mukiele und Enzo Le Fee stehen zur Verfügung. Anpfiff ist am Sonntag um 14 Uhr britischer Zeit, live auf Sky Sports Main Event und den Premier-League-Kanälen.

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