Novak Djokovic hat die Duelle gegen Jannik Sinner und Carlos Alcaraz als schmerzhafte Erinnerung an sein jüngeres Ich beschrieben. Der 39-Jährige äußerte sich dazu während eines Auftritts in der Show „The Shop“ von LeBron James und Maverick Carter.
Djokovic sagte, er wolle die beiden jüngeren Spieler zwar schlagen, merkte aber an, dass ihre Spielstile ihn an sein eigenes Spiel vor zehn Jahren erinnerten. „Ich spiele gegen mich selbst vor 10 oder 15 Jahren. Es tut irgendwie weh, das auf dem Platz zu spüren“, erklärte er.
Der Serbe blickte zudem auf seine langjährige Rivalität mit Roger Federer und Rafael Nadal zurück und bezeichnete sie als seine größte Konkurrenz über zwei Jahrzehnte hinweg. Diesen engen Generationsvergleich stellte er der aktuellen Situation mit Sinner und Alcaraz gegenüber.
Djokovics jüngster Grand-Slam-Titel datiert von den US Open 2023. Seitdem haben Sinner und Alcaraz 10 der letzten 11 Majors gewonnen. Anfang des Jahres besiegte er Sinner im Halbfinale der Australian Open, bevor er das Finale gegen Alcaraz verlor.
Zudem sprach er über die körperliche Erholung nach einem fünfstündigen Wimbledon-Viertelfinale gegen Felix Auger-Aliassime und wies darauf hin, dass das K.-o.-System kaum Spielraum für schlechte Tage lasse.