Der englische Fußballverband holte rechtlichen Rat bei Northridge Law ein, nachdem die FIFA wegen Stürmen in Mexiko-Stadt eine Vorverlegung der Partie gegen Mexiko um sechs Stunden in Erwägung gezogen hatte. Die FIFA hielt letztlich am ursprünglichen Termin um 18 Uhr fest.
Wie mit der Angelegenheit vertraute Quellen berichten, war der englische Verband schockiert über die Aussicht auf eine kurzfristige Änderung bei einem der wichtigsten Spiele des Turniers. Sowohl die englische als auch die mexikanische Mannschaft forderten während eines chaotischen Tages Klarstellungen, bevor der ursprüngliche Spielplan bestätigt wurde.
Der Vorfall verdeutlichte, wie nationale Verbände bei der Weltmeisterschaft 2026, die 104 Spiele in Kanada, Mexiko und den Vereinigten Staaten umfasst, eine stärkere Kontrolle über Regeln, Sendepläne und Protokolle bei extremen Wetterbedingungen ausüben.
Zane Shihab, Anwalt bei DLA Piper in London, merkte an, dass das Sportrecht aufgrund der verstärkten Prüfung von Vorschriften und Leitungsgremien in den letzten 20 Jahren exponentiell gewachsen ist.