Die FIFA hat ein Werbeplakat für die WM 2026 gelöscht, nachdem Fans Kritik geübt haben, die bemerkten, dass Cristiano Ronaldo in der Darstellung Portugals fehlte. Das Plakat zeigte Stars wie Lionel Messi und Kylian Mbappé, verwendete aber Bruno Fernandes für Portugal. Die Organisation entfernte das Bild ohne Kommentar, nachdem die Kritik in sozialen Medien um sich griff.
Mit knapp 200 Tagen bis zum Start der FIFA-WM 2026 veröffentlichte der Weltfußballverband ein Werbeplakat, um für die Endziehung am 5. Dezember in Washington Stimmung zu machen. Das Design präsentierte prominente Spieler aus den 42 direkt qualifizierten Teams für das Turnier, das vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Kanada und Mexiko stattfinden soll.
Das Plakat enthielt Lionel Messi für Argentinien, Kylian Mbappé für Frankreich, Harry Kane für England und Erling Haaland für Norwegen. Für Portugal wurde jedoch Bruno Fernandes statt des erwarteten Cristiano Ronaldo gezeigt, was zu breiter Empörung im Internet führte. Fans aus Portugal und anderswo warfen der FIFA Voreingenommenheit vor, einige deuteten auf Bevorzugung der Mannschaft von Messi hin.
Kommentare in sozialen Medien beleuchteten die Kontroverse: „Der Editor hat Ronaldo vergessen? Ja, das ist ein Messi-Fan am Werk, 100 %“, schrieb ein Nutzer. Ein anderer sagte: „Ronaldo braucht keine Plakate. Plakate brauchen Ronaldo.“ Ein Dritter fügte hinzu: „CR7s Fehlen bringt immer Hitze - keine Überraschung, dass sie es löschen mussten.“
Die FIFA reagierte, indem sie das Plakat prompt aus ihren offiziellen Accounts entfernte, wie berichtet ohne Erklärung. Der Vorfall unterstreicht Ronaldos globalen Einfluss und die Sensibilität bei Spieler-Darstellungen in großen Turnieren.
Zu den qualifizierten Teams gehören die Gastgeber Kanada, USA und Mexiko sowie weitere aus der CONCACAF wie Panama, Curaçao und Haiti; aus der CONMEBOL: Argentinien, Brasilien, Kolumbien, Ecuador, Paraguay und Uruguay; aus der UEFA: Österreich, Belgien, Kroatien, England, Frankreich, Deutschland, Norwegen, Portugal, Schottland, Spanien, Schweiz und die Niederlande; aus der AFC: Saudi-Arabien, Australien, Katar, Südkorea, Iran, Japan, Jordanien und Usbekistan; aus der CAF: Algerien, Kap Verde, Elfenbeinküste, Ägypten, Ghana, Marokko, Senegal, Südafrika und Tunesien; und aus der OFC: Neuseeland.