Eine umstrittene Linienentscheidung während des Tiebreaks im zweiten Satz beeinflusste den Ausgang des Matches zwischen Joao Fonseca und Casper Ruud bei den French Open 2026. Andy Roddick kritisierte, dass das Turnier die Einführung elektronischer Linienrichter ablehnt. Turnierdirektorin Amelie Mauresmo verteidigte den Einsatz menschlicher Offizieller.
Der Vorfall ereignete sich im Tiebreak des zweiten Satzes, als Ruud mit 8:7 führte. Ein 'Aus'-Ruf aus den Zuschauerrängen lenkte Ruud ab, doch Stuhlschiedsrichterin Louise Engzell entschied nach Überprüfung auf 'Ball im Aus' und gab den Punkt an Fonseca. Fernsehbilder zeigten später, dass der Ball tatsächlich im Aus gelandet war. Fonseca gewann das Match mit 7:5, 7:6(8), 5:7, 6:2, nachdem er den zweiten und vierten Satz für sich entschieden hatte.