Die Produktion des langjährigen ABC-Medical-Dramas Grey's Anatomy wurde am Freitag gestoppt, als Crewmitglieder sich einer nationalen Shutdown-Protestaktion gegen ICE anschlossen. Der Stopp reagiert auf kürzliche ICE-Razzien und Gewalt, wobei Hunderte von Organisationen zu einem ein-tägigen Arbeitsstopp aufrufen. Die Dreharbeiten sollen samstags für Staffel 22 fortgesetzt werden.
Die Unterhaltungsbranche spürt die Auswirkungen der eskalierenden Proteste gegen die U.S. Immigration and Customs Enforcement (ICE), wobei die Produktion von Grey's Anatomy am 30. Januar 2026 eingestellt wurde. Quellen nahe der Serie bestätigten Variety, dass Crewmitglieder sich entschieden, nicht zur Arbeit zu erscheinen, was die Produzenten dazu veranlasste, die Dreharbeiten für den Tag zu verschieben. Diese Maßnahme schließt sich einem breiteren Aufruf zu einem nationalen Shutdown an, der von Hunderten Organisationen unterstützt wird und auf ICE-Razzien in Minneapolis sowie eine Reihe öffentlichkeitswirksam gemachte Tötungen durch Bundesagenten reagiert. Die Protest-Website fordert Teilnehmer auf, „keine Arbeit, keine Schule, kein Einkaufen“ zu betreiben, um die Finanzierung von ICE zu stoppen. Grey's Anatomy, produziert von Shondaland und 20th Century für ABC, befindet sich derzeit in der Produktion der 22. Staffel. Die Serie, bekannt für ihr Medical-Drama und ihr Ensemble-Cast, wird die Aufnahmen am Samstag fortsetzen. Deadline berichtete als Erstes über den Produktionsstopp. Soziale Medien haben die Protestaufrufe verstärkt, wobei Prominente wie Ariana Grande und Pedro Pascal Details mit ihrem Publikum teilten. Andere Hollywood-Figuren haben sich gegen die Aktionen von ICE ausgesprochen, inmitten zunehmender Gewalt in US-Städten. Billie Eilish, Olivia Wilde, Ed Norton und Bruce Springsteen haben sich geäußert, wobei Springsteen ein Lied mit dem Titel „Streets of Minneapolis“ veröffentlichte, das „King Trumps private Armee“ und „Staatsterror“ kritisiert. Beim Sundance Film Festival sprach Natalie Portman beim Promotion ihres Films The Gallerist mit Variety über die Unruhen: „Es ist wirklich unmöglich, nicht über das zu sprechen, was gerade passiert, und die Brutalität von ICE und wie sie sofort gestoppt werden muss. Aber es gibt auch eine wunderschöne Gemeinschaft, die die Amerikaner gerade zeigen. Sie sind füreinander da, schützen einander und kämpfen für ihre Freiheit. Es ist ein bittersüßer Moment, etwas zu feiern, auf das wir so stolz sind, vor dem Hintergrund einer schmerzenden Nation.“ Dieser Moment unterstreicht die Spannung zwischen der Kreativität der Branche und dem nationalen Tumult.”},