Weltmeister Gukesh Dommaraju erlitt seine zweite Niederlage in Folge bei den Tata Steel Chess 2026 Masters und unterlag Anish Giri in Runde sieben am 25. Januar. R Praggnanandhaa verlängerte seine Siegesserie ohne Sieg mit einem Remis gegen Matthias Bluebaum, während Arjun Erigaisi und Aravindh Chithambaram ebenfalls verloren. Die Ergebnisse markierten einen schwierigen Tag für indische Spieler in Wijk aan Zee, Niederlande.
Die siebte Runde des Tata Steel Chess 2026 Masters-Turniers fand am Samstag, den 25. Januar, in Wijk aan Zee statt und brachte harte Ergebnisse für mehrere indische Großmeister. Gukesh Dommaraju, der noch von einem verheerenden Einzugsfehler gegen Nodirbek Abdusattorov am Vortag gezeichnet war, gab nach 37 Zügen gegen Anish Giri auf. Der niederländische Großmeister, der zuvor zwei Niederlagen und vier Remis erlitten hatte, sicherte sich seinen ersten Sieg. Gukesh machte einen weiteren Fehler, indem er seinen Damen auf d6 statt d5 zog, was jedoch nicht zu einem sofortigen Zusammenbruch führte. Der Verlust des Vortags war besonders quälend für den jugendlichen Weltmeister. Nach dem Fehler vergrub Gukesh sein Gesicht in den Händen für fast fünf Minuten und stand später 15 Minuten isoliert im Presseraum. Abdusattorov äußerte nach der Partie Mitgefühl und sagte: „Es tut mir sehr leid für ihn. Es ist ein schreckliches Gefühl. Ich habe es selbst viele Male erlebt. Es ist absolut furchtbar,“ und beschrieb den Fehler als „unerklärlich.“ R Praggnanandhaa, der seinen Tata Steel-Titel nach einem starken 2025 verteidigen wollte, setzte seine sieglose Serie mit einem 33-Züge-Remis gegen Matthias Bluebaum per dreifacher Wiederholung fort. Nach anfänglichen Niederlagen gegen Erigaisi und Abdusattorov hat Praggnanandhaa seine letzten fünf Partien remis. Er setzte aggressive Taktiken ein, opferte auf Zug 19 einen Turm für einen Angriff auf der Königsseite und setzte Bluebaum unter Zeitdruck — er verbrachte fast 50 Minuten mit einem Zug bereits auf dem 17. Zug. Arjun Erigaisi unterlag dem 14-jährigen türkischen Wunderkind Yagiz Kaan Erdogmus, und Aravindh Chithambaram wurde von Jorden van Foreest besiegt. Mit sechs Runden verbleibend stehen die indischen Spieler vor Herausforderungen: Gukesh gegen Vladimir Fedoseev, Erigaisi gegen Chithambaram und Praggnanandhaa rematch gegen Erdogmus in Runde acht am 26. Januar.