Die TV-Adaption von Harry Potter von HBO, die derzeit die erste Staffel nahe Watford, UK, für eine Premiere im Jahr 2027 dreht, geht auf Mobbingvorwürfe ein, darunter einen Streit zwischen zwei 12-jährigen Komparsen, wie The Sun berichtet. Die Produktion hat eine Null-Toleranz-Politik, Warnungen und Unterstützungsressourcen wie Beratung implementiert, um inmitten einer großen jungen Besetzung eine sichere Umgebung zu gewährleisten.
Die ambitionierte Harry-Potter-TV-Serie von HBO, die die Siebenbücher-Saga von J.K. Rowling über mehrere Staffeln adaptiert, dreht derzeit Staffel 1 auf einem eigens gebauten Set in Leavesden nahe Watford, UK – in der Nähe des Warner Bros. Studio Tour London, wo die Originalfilme entstanden. Die Produktion, die voraussichtlich acht Jahre Drehzeit umspannt, verfügt über ein großes Ensemble, darunter Dominic McLaughlin als Harry Potter, Arabella Stanton als Hermione Granger, Alastair Stout als Ron Weasley, John Lithgow als Albus Dumbledore, Nick Frost als Rubeus Hagrid, Janet McTeer als Minerva McGonagall, Katherine Parkinson als Molly Weasley, Paapa Essiedu als Severus Snape und Paul Whitehouse als Argus Filch. Showrunnerin Francesca Gardiner und Regisseur Mark Mylod (mehrere Episoden) leiten das Projekt, unter den Executive Producers befinden sich Rowling, Neil Blair, Ruth Kenley-Letts und David Heyman. Die Produktion stand bereits zuvor in der Kritik, unter anderem durch Gegenreaktionen von Trans-Rechts-Aktivisten wegen der Beteiligung von Rowling und Fan-Kritik an diversen Casting-Entscheidungen wie Essiedu als Snape und Jazmyn Lewin als Susan Bones. Nun hebt ein Bericht der Sun Spannungen am Set unter Schauspielern und Komparsen hervor. Ein zentraler Vorfall betraf zwei 12-jährige Komparsen, die sich prügelten, wobei einer rief: „I’m going to get you after filming.“ Eine Quelle bemerkte: „There are a lot of youngsters on set at any one time, and the reality is that not everyone is going to get on“, und beschrieb Mobbing, das sowohl Kinder als auch Erwachsene betrifft, als „an alarming problem“. Die Verantwortlichen haben mit strengen Maßnahmen reagiert: Warnungen ausgesprochen, eine Null-Toleranz-Politik, bei der „anyone reported for bullying will be immediately axed—no matter how famous they may be“, sowie Unterstützung einschließlich Anleitungen zum Melden, kostenloser Online-Beratung, Coaching und Wohlfahrtsressourcen. Meldungen werden ernst genommen, mit klar angegebenen Ansprechpartnern. Warner Bros. hat keine Stellungnahme abgegeben. Die Produktion läuft trotz der Probleme weiter.