James Franco blickt auf Oscar-nominierte Rolle in '127 Hours' zurück

Beim Torino Film Festival in Italien erhielt James Franco den Stella della Mole Award und sprach über seine Oscar-nominierte Leistung in Danny Boyles '127 Hours'. Der Schauspieler teilte Einblicke in die anspruchsvolle Produktion des Films und seine persönliche Obsession mit dem Kino. Franco betonte, wie das Projekt anfangs von vielen bezweifelt wurde, aber zu einem dynamischen biografischen Drama wurde.

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James Franco trat am 28. November 2025 beim Torino Film Festival auf, wo er mit dem Stella della Mole Award geehrt wurde. Bei der Veranstaltung reflektierte er seine Rolle im biografischen Drama von 2010 '127 Hours', inszeniert von Danny Boyle. Der Film schildert die wahre Geschichte von Aron Ralston, der von einem Felsblock in einem Utah-Canyon eingeklemmt wurde und sich schließlich den Arm amputierte, um zu entkommen.

Franco offenbarte, dass das Projekt zu Beginn erhebliche Skepsis erfuhr. 'Danny wollte es machen, aber sonst niemand in seinem Team. Alle sagten, es würde eine Katastrophe', sagte er. Die Entdeckung, dass Ralston sich mit einer Videokamera aufgezeichnet hatte, brachte einen narrativen Durchbruch und ermöglichte es dem Charakter, seine Gedanken zu äußern, anstatt schweigend zu bleiben.

Produktionsherausforderungen

Franco beschrieb die einzigartige Struktur des Films als Abkehr von typischen Filmen mit nur einer Figur ohne Interaktion mit anderen Schauspielern. 'Es war anders als alles, was ich je als Schauspieler gemacht habe', bemerkte er. Trotz der Isolation lobte Franco seine Energie: 'Es fühlt sich wie ein Actionfilm an', mit Wechselwirkungen zwischen der Figur, der Umgebung, ihm selbst, dem Tod und der Kamera.

Sein erstes Treffen mit Boyle war peinlich, aber Francos Erfahrung in der Soap 'General Hospital' – wo er täglich 80-90 Seiten drehte – half ihm, einen Schlüsselmomonlog zu merken. Beim Dreh wies Boyle Franco an, Ralstons Einklemmung intensiv zu simulieren, was zu einer 25-minütigen ununterbrochenen Szene führte, die ihn erschöpft und schweißgebadet zurückließ.

Persönliche Reflexionen und Karriere

Die Leistung brachte Franco seine einzige Oscar-Nominierung ein, die er als 'so wirkungsvoll' und überwältigend empfand. Rückblickend gab Franco zu, früher aus Liebe zum Kino überarbeitet zu haben: 'Ich liebe Filme so sehr... Ich kann richtig besessen werden'. Er hat seither den Wert des Ausgleichs gelernt und hat kommende Projekte wie Vincent Gallos 'Golden State Killer' und seinen Regiearbeit 'The Long Home'.

Francos Kommentare unterstreichen den innovativen Ansatz des Films und sein Engagement, das einen entscheidenden Moment in seiner Karriere inmitten jüngster Kontroversen markiert.

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