Kanye Wests Konzert in Polen aus rechtlichen Gründen abgesagt

Die Organisatoren haben das für den 19. Juni 2026 geplante Konzert von Kanye West im Schlesischen Stadion in Chorzów, Polen, aus formalen und rechtlichen Gründen abgesagt. Die Ankündigung folgt auf die Kritik an den früheren antisemitischen Äußerungen des Rappers. Polens Kulturministerin Marta Cienkowska hatte die geplante Veranstaltung in den sozialen Medien verurteilt.

Der Direktor des Schlesischen Stadions, Adam Strzyzewski, erklärte, dass das für den 19. Juni 2026 im Stadion geplante Konzert von Ye (Kanye West) nicht stattfinden werde. „Wir möchten Sie darüber informieren, dass das für den 19. Juni 2026 im Schlesischen Stadion geplante Konzert von Ye (Kanye West) aus formalen und rechtlichen Gründen nicht stattfinden wird“, teilte Strzyzewski laut einem Bericht von Reuters in einer Erklärung mit. Die Organisatoren gaben die Absage am Freitag, dem 17. April 2026, bekannt. Ein Vertreter von West reagierte nicht unmittelbar auf Bitten um Stellungnahme, und West hat sich bisher nicht öffentlich zu der Absage in Polen geäußert. Die polnische Kulturministerin Marta Cienkowska schrieb in den sozialen Medien: „In einem Land, das von der Geschichte des Holocaust gezeichnet ist, können wir nicht so tun, als sei dies nur Unterhaltung. Kunstfreiheit bedeutet nicht, dass man für alles einen Freibrief bekommt.“ Sie fügte hinzu: „Wir sprechen hier von einem Künstler, der öffentlich antisemitische Ansichten geäußert, Verbrechen verharmlost und vom Verkauf von T-Shirts mit Hakenkreuzen profitiert hat. Das sind keine ‚Kontroversen‘. Das ist eine bewusste Grenzüberschreitung und die Normalisierung von Hass.“ Die Absage in Polen stellt einen weiteren Rückschlag für Wests Pläne für eine Europatournee dar. Britische Behörden verweigerten ihm das Visum für seinen Auftritt als Headliner beim Londoner Wireless-Festival, was zu dessen Absage führte. West verschob zudem eine Show im Juni im französischen Marseille inmitten von Gegenwind und einem möglichen Auftrittsverbot und erklärte: „Nach reiflicher Überlegung ist es meine alleinige Entscheidung, meine Show in Marseille, Frankreich, bis auf Weiteres zu verschieben. Ich weiß, es braucht Zeit, um die Aufrichtigkeit meiner Verpflichtung zur Wiedergutmachung zu verstehen.“ Im Januar 2026 veröffentlichte West eine ganzseitige Entschuldigungsanzeige im Wall Street Journal, in der er sagte: „Ich schulde insbesondere den jüdischen und schwarzen Gemeinschaften erneut eine riesige Entschuldigung für alles, was ich gesagt habe und was sie verletzt hat. Alles davon ging zu weit.“ Sein im März veröffentlichtes Album „Bully“ stieg auf Platz zwei der Billboard 200 ein.

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