Kneecap veröffentlicht neues Single 'No Comment' mit Sub Focus

Das irische Rap-Trio Kneecap hat sein neues Single 'No Comment' vorgestellt, eine Kollaboration mit dem DJ und Produzenten Sub Focus, die die abgewiesene Terrorismusanklage gegen Mitglied Mo Chara thematisiert. Der Track enthält Drum-'n'-Bass-Elemente und Artwork, inspiriert von einem Banksy-Wandgemälde. Es folgt auf kürzliche eigenständige Veröffentlichungen und erscheint inmitten der UK-Tour der Gruppe.

Track-Details

Kneecaps 'No Comment' ist ein zweiminütiger Drum-'n'-Bass-Track, der lyrisch den rechtlichen Belästigungen gegenüber Mo Chara thematisiert, dessen echter Name Liam Óg Ó hAnnaidh ist. Das Lied bezieht sich auf Charas Terrorismusanklage, die aus dem mutmaßlichen Zeigen einer Hisbollah-Flagge und dem Rufen von Unterstützung für Hamas und Hisbollah bei einem Konzert in London im November 2024 resultierte. Angeklagt im Mai 2025, wurde der Fall im September aufgrund einer Formalie im Zusammenhang mit der Verjährungsfrist abgewiesen.

“‘No Comment’ geht um Belästigung durch den britischen Staat”, erklärte Kneecap. “So einfach. Wir Iren sind das gewohnt, es passiert seit Jahrhunderten. Es war eine Freude, mit Sub Focus zusammenzuarbeiten, der Mann ist eine Legende.”

Artwork und Release

Das Cover-Artwork des Singles integriert ein Banksy-Wandgemälde von den Royal Courts of Justice in London, das einen Protestierenden unter dem Richterhammer darstellt. Das Artwork wurde bei Entdeckung entfernt, was Kneecap dazu veranlasste, es als perfekte Darstellung ihrer Situation zu bezeichnen und die Entfernung als Versuch zu kritisieren, die Mitverantwortung an größeren Problemen zu tilgen.

Verfügbar auf limitierten Vinyl mit 'Get Your Brits Out' als B-Seite, folgt 'No Comment' auf frühere 2025-Singles 'The Recap' (mit Mozey) und 'Sayōnara' (mit Paul Hartnoll von Orbital). Der Track debütierte live bei Kneecaps Wembley-Arena-Show am 18. September 2025 während ihrer laufenden UK-Headliner-Tour, die einen Auftritt in Bristol am 18. November einschließt.

Juristischer Kontext

Trotz der Abweisung kündigte der Crown Prosecution Service Pläne für eine Berufung an. Kneecap bezeichnete es als 'politische Polizeiarbeit', angetrieben von Politikern und Medien. Chara, der während des Vorfalls unter seinem Künstlernamen auftrat, erklärte, er erwäge rechtliche Schritte gegen den britischen Staat und beschrieb den Prozess als 'Zirkus' und Ablenkung von echten Problemen. Auf der Bühne in Wembley bemerkte er: “Ich war nicht der Erste und werde nicht der Letzte sein, der als Ire in London vor Gericht gestellt wird wegen erfundener Terrorismusvorwürfe.”

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