Am 16. November 2025 brachte die neuseeländische Popstar Lorde ihre Ultrasound-Weltturnee ins Londoner The O2 für den ersten von zwei Abenden, um ihr viertes Album 'Virgin' mit einer Mischung aus emotionaler Tiefe und visueller Innovation zu feiern. Die Show bot eine minimalistische Bühnenaufstellung, die Intimität in der Arena-Umgebung betonte und Themen der persönlichen Wiederaufbau und Weiblichkeit hervorhob. Lorde verband sich tief mit dem Publikum durch herzliche Performances und subtile politische Andeutungen.
Überblick über die Show
Lordes Ultrasound-Tour-Stopp im The O2 am 16. November 2025 diente als live verkörperte Darstellung ihres im Sommer veröffentlichten Albums 'Virgin', das intime Themen von Weiblichkeit, Geschlecht und Körperbild erkundet. Die neuseeländische Künstlerin präsentierte eine reduzierte, aber visuell beeindruckende Produktion, die eine dunkelgraue Bühne als Leinwand für erzählende Requisiten und Lichter nutzte, die die Songs verstärkten, ohne sie zu überladen.
Das Konzert begann mit 'Hammer', bei dem Lorde aus einer Falltür auftauchte, beleuchtet von blauen Lichtern, mit einem Neon-Gürtel um die Taille. Visuelle Elemente umfassten einen absinkenden Ring aus Lichtern für 'Shapeshifter', der einen Ultraschall-Scan evocierte, und einen Laufbandlauf während 'Supercut' aus ihrem früheren Album 'Melodrama'. Intime Momente zeigten Nahaufnahmen per Selfie-Kamera während '400 Lux' und einen vergrößerten Bildschirm für die verletzliche 'Liability'.
Performance-Highlights
Lordes Interpretationen der 'Virgin'-Tracks fügten Schichten roher Emotion hinzu. In 'Broken Glass' löste sie ihren Gürtel im Takt zum Beat. Für 'Current Affairs' zog sie ihre Jeans aus, später goss sie sich Wasser über für 'GRWM' und erklärte, es sei von einem Kuss unter der Dusche inspiriert. 'Man Of The Year' kulminierte in einem Tanz durch violette Laser und Trockeneis, mit silbernem Klebeband über der Brust.
Die Show förderte die Verbindung, wobei Lorde die Rolle Londons in ihrem kreativen Prozess lobte und die Menge mit einem Hinweis auf Palästina während 'Team' vereinte, indem sie die Bühnenlichter in Grün, Weiß und Rot wechselte. Sie ging durch das Publikum für 'David' und beendete mit 'Ribs' auf einer kleinen Plattform, lud frühe Fans ein, für einen euphorischen Abschluss beizutreten.
Setlist
- ‘Hammer’
- ‘Royals’
- ‘Broken Glass’
- ‘Buzzcut Season’
- ‘Favourite Daughter’
- ‘Perfect Places’
- ‘Shapeshifter’
- ‘Current Affairs’
- ‘Supercut’
- ‘GRWM’
- ‘400 Lux’
- ‘The Louvre’
- ‘Oceanic Feeling’
- ‘Big Star’
- ‘Liability’
- ‘Clearblue’
- ‘Man Of The Year’
- ‘If She Could See Me Now’
- ‘Team’
- ‘What Was That’
- ‘Green Light’
- ‘David’
- ‘Ribs’