Die 83. jährliche Golden Globe Awards-Verleihung fand am 11. Januar 2026 im Beverly Hilton in Beverly Hills, Kalifornien, statt, moderiert von Komikerin Nikki Glaser zum zweiten Mal in Folge. Zahlreiche Musikprominente zierten den roten Teppich, darunter Selena Gomez mit Benny Blanco, Jennifer Lopez und Miley Cyrus. Die Veranstaltung hob Nominierungen für Filme wie One Battle After Another und TV-Serien wie The White Lotus hervor.
Die Golden Globes 2026 wurden auf CBS ausgestrahlt und auf Paramount+ gestreamt, produziert von Dick Clark Productions unter Penske Media Eldridge. Auf dem roten Teppich mischten sich Musikstars mit der Hollywood-Elite. Selena Gomez kam mit Produzent Benny Blanco, während Nick Jonas und Priyanka Chopra, Teyana Taylor, Jennifer Lopez, Omar Apollo und Snoop Dogg ebenfalls erschienen. Ariana Grande, Charli XCX, Miley Cyrus und Gruppen wie HUNTR/X – mit EJAE, Audrey Nuna und REI AMI – feierten mit, neben Schauspielern wie Timothée Chalamet, Jenna Ortega und Michael B. Jordan mit seiner Mutter Donna Jordan. Jennifer Lopez stellte ihr kommendes Film Office Romance Entertainment Tonight vor und beschrieb es als „eine Romantische Komödie, ein bisschen edgy. Es ist nicht die typische J.Lo-Romcom. Es ist eine Romcom, aber auch eine neue Evolution davon.“ Miley Cyrus sprach über ihren Beitrag zu Avatar: Fire and Ash, bei dem sie „Dream As One“ mit Mark Ronson und Andrew Wyatt mitkomponierte. „Wir starten von einem Ort der Vertrauen und Sicherheit“, sagte sie. „Ich habe die Erfahrung gemacht, mein Haus durch Feuer zu verlieren… Ich habe das mit mir getragen. Wir waren die richtigen Leute für den Job.“ Die Nominierungen unterstrichen die Rolle der Musik: One Battle After Another mit Leonardo DiCaprio, Teyana Taylor, Sean Penn und Chase Infiniti führte die Filme mit neun Nominierungen an. Wicked: For Good mit Ariana Grande und Cynthia Erivo erhielt fünf. Im TV führte The White Lotus mit sechs Nominierungen, gefolgt von Selena Gomez’ Only Murders in the Building mit vier. In der Kategorie Bester Originalsong waren u. a. „Golden“ von HUNTR/X aus KPop Demon Hunters – acht Wochen Billboard Hot 100 Nr. 1 – und Cyrus’ „Dream As One“ nominiert. Weitere Kandidaten: „I Lied to You“ aus Sinners, Cynthia Erivos „No Place Like Home“ und Ariana Grandes „The Girl in the Bubble“ aus Wicked: For Good sowie Nick Caves „Train Dreams“. Bei den Scores waren Jonny Greenwood für One Battle After Another und Ludwig Göransson für Sinners nominiert. Gewinner waren u. a. Teyana Taylor als beste Nebendarstellerin in One Battle After Another und Stellan Skarsgård als bester Nebendarsteller in Sentimental Value. Im TV gewann Noah Wyle als bester Dramaserien-Schauspieler für The Pitt, Jean Smart als beste Schauspielerin in Musical oder Komödie für Hacks und Seth Rogen als bester Schauspieler in Musical oder Komödie für The Studio. HUNTR/X-Mitglieder sprachen im roten Teppich-Interview mit Billboard über mögliche Oscar-Nominierungen und Chart-Erfolge.