Die New Zealand Film Commission hat verbesserte Anreize für internationale Bildschirmproduktionen angekündigt, gültig ab 1. Januar 2026, um mehr indische Filmemacher anzuziehen. Diese Änderungen senken Ausgaben-Schwellen und streichen Obergrenzen, um das unterausgelastete Koproduktionsabkommen Neuseeland-Indien wiederzubeleben. Die Initiative wurde beim WAVES Film Bazaar in Goa hervorgehoben.
Änderungen bei den Anreizen
Der aktualisierte International New Zealand Screen Production Rebate setzt die Mindestausgabengrenze bei NZ$4 Millionen ($2,2 Millionen) für Spielfilme, Fernsehen und Streaming-Inhalte, herab von NZ$15 Millionen ($8,4 Millionen) für Spielfilme. NZFC-CEO Annie Murray betonte, dass diese Anpassungen, basierend auf Feedback indischer Produzenten, Barrieren wie die Obergrenze above-the-line für Ansprüche von Regisseuren, Produzenten, Hauptbesetzung und Drehbuchautoren beseitigen. Die Schwelle für einen zusätzlichen 5%-Aufschlag sinkt auf NZ$20 Millionen ($11,2 Millionen), und der Rabatt für Postproduktion, Digitales und visuelle Effekte beträgt nun 25 % für qualifizierte Projekte.
Schub für Koproduktionen
Beim WAVES Film Bazaar bewarb eine Delegation von 13 neuseeländischen Filmemachern und Führungskräften, darunter Philippa Mossman, Chris Payne und Te O Kahurangi Waaka, Chancen unter dem 15 Jahre alten Neuseeland-Indien Film-Koproduktionsabkommen, das nur einmal für Pan Nalins 'Beyond the Known World' genutzt wurde. Koproduktionen erhalten bis zu NZ$2,5 Millionen ($1,4 Millionen) Förderung plus 40 % Rabatt auf Neuseeland-Ausgaben. Inbound-Produktionen qualifizieren für 20 % Rabatte, steigend auf 25 % oberhalb NZ$20 Millionen, mit einem eigenständigen PDV-Rabatt ab NZ$250.000 ($140.315).
Aktuelle Beispiele und Outreach
Die Telugu-Filme 'Kannappa' und 'Game Changer' drehten kürzlich in Neuseeland als Inbound-Projekte und integrierten Māori-Kulturelemente. Waaka betonte den Aufbau von Beziehungen zu Māori-Communities, während Mossman Crew-Basen in Auckland und Wellington hervorhob. Direktflüge zwischen Indien und Neuseeland sind für Anfang 2027 geplant. Die Initiative baut auf einer Handelsmission 2025 auf, mit der Uraufführung von Robert Sarkies' 'Pike River' beim International Film Festival of India. Murray verwies auf den Tourismus-Boom durch 'Kaho Naa… Pyaar Hai' und nannte Filme kulturelle Botschafter. Ein Koproduktionsgipfel 2026 wird von Patricia Watson von Women in Film and Television New Zealand geplant.