Olivia Rodrigo kritisiert ICE für die Nutzung ihres Songs in Deportationsvideo

Olivia Rodrigo hat U.S. Immigration and Customs Enforcement öffentlich kritisiert, weil sie ihren Song 'All-American Bitch' in einem Video zur Förderung von Deportationen verwendet hat, und es als 'rassistische, hassvolle Propaganda' bezeichnet. Das Video, das vom Weißen Haus und dem Department of Homeland Security auf Instagram geteilt wurde, zeigt ICE-Operationen und ermutigt zur Selbstdeportation über die CBP Home-App. Rodrigos Reaktion hebt anhaltende Spannungen zwischen Künstlern und der Trump-Administration bezüglich unbefugter Musiknutzung hervor.

Überblick über den Vorfall

Am 5. November 2025 veröffentlichten das Weiße Haus und das Department of Homeland Security ein gemeinsames Instagram-Video zu Olivia Rodrigos 'All-American Bitch', dem Eröffnungsstück ihres Albums Guts von 2023. Der Clip beginnt mit Aufnahmen von ICE-Beamten, die Personen tacklen, festhalten und deportieren, und geht in eine Montage über, in der Einwanderer lächeln und Daumen hochrecken, während sie freiwillige Flüge besteigen. Die Bildunterschrift fordert: 'GEHEN SIE JETZT und deportieren Sie sich selbst mit der CBP Home-App. Wenn nicht, tragen Sie die Konsequenzen.'

Rodrigo, dreifache Grammy-Gewinnerin, reagierte direkt in den Kommentaren: 'verwenden Sie nie meine Songs, um Ihre rassistische, hassvolle Propaganda zu fördern.' Billboard hat das Weiße Haus und ICE um Stellungnahme gebeten, erhielt aber keine unmittelbare Antwort.

Hintergrund und Haltung der Künstlerin

Rodrigo hat sich gegen die Politik der Trump-Administration ausgesprochen. Sie unterstützte Kamala Harris bei der Wahl 2024 und sprach in einer Instagram-Story im Juni 2025 über ICE-Razzien: 'Ich habe mein ganzes Leben in LA gelebt und bin tief bestürzt über diese gewalttätigen Deportationen meiner Nachbarn unter der aktuellen Administration. LA würde ohne Einwanderer einfach nicht existieren. Es ist entsetzlich, fleißige Gemeindemitglieder mit so wenig Respekt, Empathie und ordnungsgemäßem Verfahren zu behandeln. Ich stehe an der Seite der schönen, vielfältigen Community von Los Angeles und der Einwanderer in ganz Amerika. Ich setze mich für unser Recht auf Redefreiheit und das Recht zu protestieren ein.'

Breiterer Kontext

Dieser Vorfall passt in ein Muster, in dem die Trump-Administration Musik ohne Erlaubnis verwendet. Kürzlich kritisierte Kenny Loggins die Kopplung seines Songs 'Danger Zone' an ein KI-generiertes Video, und Fans von Taylor Swift protestierten gegen ein Weißes-Haus-TikTok, das 'The Fate of Ophelia' nutzte, obwohl Swift nicht kommentierte. Solche Nutzungen haben Rückschläge von Künstlern ausgelöst, die Trumps Politik, einschließlich seiner Maßnahmen gegen Einwanderung, ablehnen.

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