David Zucker, Regisseur der originalen 'Naked Gun'-Filme, hat das Reboot von 2025 mit Liam Neeson in der Hauptrolle kritisiert und es als Fehlschlag im Stil der Spoof-Comedy bezeichnet. Er gibt dem hohen Budget des Projekts die Schuld und meint, die Branche priorisiere Geld vor Qualität. Trotz der Kritik erzielte der Film kommerziellen und kritischen Erfolg.
Hintergrund der Franchise
Die 'Naked Gun'-Reihe begann mit der Komödie von 1988 'The Naked Gun: From the Files of Police Squad!', inszeniert von David Zucker zusammen mit seinem Bruder Jerry Zucker und seinem Partner Jim Abrahams. Sie spielte Leslie Nielsen und war ein Ableger ihrer ABC-Serie von 1982 'Police Squad!'. Das Team entwickelte einen spezifischen Stil der Spoof-Comedy, geleitet von dem, was Zucker als '15 Regeln' für den Erfolg beschreibt, mit Betonung auf niedrige Budgets und Vermeidung übermäßiger technischer Effekte.
Kritik von David Zucker
In einem kürzlichen Interview mit Woman's World äußerte Zucker seine Enttäuschung über das Reboot von 2025, produziert von Seth MacFarlane und inszeniert von Akiva Schaffer. Der Film zeigt Liam Neeson in der Hauptrolle, mit Pamela Anderson im Cast, und einem Drehbuch von Schaffer, Dan Gregor und Doug Mand. Zucker sagte: 'Die Leute haben angefangen, es zu kopieren, wie Seth MacFarlane für den neuen Naked Gun. Er hat es total verfehlt.' Er fügte hinzu, dass große Budgets mit Comedy kollidieren, und bemerkte: 'Man sollte nicht zu viel Geld für Komödien ausgeben, und eine unserer Regeln betrifft technischen Glanz. Große Budgets und Comedy sind Gegensätze.' Zucker kommentierte auch: 'Jeder ist jetzt nur wegen des Geldes dabei', und hob damit seine Sicht auf die modernen Motivationen in Hollywood hervor.
Performance des Reboots
Am 1. August 2025 veröffentlicht, spielte 'The Naked Gun' weltweit 102,1 Millionen Dollar ein. Es erhielt eine Kritikerbewertung von 88 % auf Rotten Tomatoes, zertifiziert als Fresh, und wurde für die Wiederbelebung der Kinokomödie gelobt. Produzenten umfassen MacFarlane und Erica Huggins. Zuckers Kommentare stehen im Kontrast zur positiven Rezeption des Films und bieten eine ausgewogene Perspektive auf die Herausforderungen von Reboots.