Der spanische Reiter Pablo Gómez Molina holte sich den Sieg im CDI4* Grand Prix Freestyle beim 2026 Adequan Global Dressage Festival in Wellington, Florida, was ein starker Debüt für sein Pferd Servus Ymas markierte. Amerikanische Reiter dominierten andere Schlüsselklassen, wobei Geñay Vaughn ihren zweiten Sieg im CDI4* Grand Prix Special holte und Christian Simonson seinen ersten CDI-Sieg im CDI3* Grand Prix Special errang. Kanadische Konkurrenten glänzten auch in niedrigeren Klassen.
Die fünfte Woche des 2026 Adequan Global Dressage Festivals fand in Wellington, Florida, statt, mit herausragenden Leistungen in internationalen Klassen. Am Freitag, während der Friday Night Stars-Veranstaltung, ritt Pablo Gómez Molina aus Spanien Servus Ymas zu einem siegreichen Ergebnis von 74,49 % im Coastal Steel Structures CDI4* Grand Prix Freestyle. Ihre Kür, zu einer kühnen Queen-Soundtrack, beinhaltete eine dramatische Schlusscentreline mit Piaffe in gestreckten Trab und Anhalten, was Lob von den Richtern einbrachte, einschließlich einer Höchstnote von 76,45 % von Stephen Clarke aus Großbritannien. Gómez Molina, der seit dem fünften Lebensjahr mit dem 13-jährigen San Amour x Depardieu Wallach verbunden ist, äußerte seine Freude nach dem Ritt. »Dieser Sieg ist wirklich besonders, weil wir letztes Jahr mit Servus Mühe hatten, unseren Rhythmus zu finden«, sagte er. »Wir haben gemeinsam durch die Ligen aufgestiegen, daher ist es immer lohnend, auf CDI-Niveau zu kommen und zu gewinnen.« Der Sieg katapultierte ihn in einen geteilten ersten Platz in der Stillpoint Dressage Leading International Freestyle Rider-Rangliste. Devon Kane wurde Zweiter mit 74,235 % auf Vamos, Susan Dutta Dritte. Im Coastal Steel Structures CDI4* Grand Prix Special, ebenfalls am Freitag, ritt Geñay Vaughn aus Elk Grove, Kalifornien, die 15-jährige Gino ihrer Mutter zu 71,851 %, ihrem zweiten Sieg in Folge. Trotz eines kleinen Fehlers im gestreckten Trab beeindruckte ihr Piaffe- und Passage-Arbeit die Richter, wobei William Warren bemerkte: »Die Harmonie zwischen diesen beiden ist außergewöhnlich.« Charlotte Jorst erreichte ein persönliches Bestleistung von 70,191 % für Platz zwei auf Zhaplin Langholt, Meagan Davis 68,383 % für Platz drei auf Toronto Lightfoot. Samstag brachte einen weiteren amerikanischen Erfolg, als der 23-jährige Christian Simonson den Modon CDI3* Grand Prix Special mit 70 % auf Fleau De Baian, einem 16-jährigen Jazz x Ulft Hengst, gewann. Dies war ihr erster CDI-Special und kam nach einer früheren Eliminierung. »Pferde sind immer ein Lernprozess«, reflektierte Simonson und lobte Trainerin Adrienne Lyle. Ashley Holzer und Jennifer Williams rundeten das Podium ab. Kanadier glänzten in kleineren Touren: Brittany Fraser-Beaulieu gewann den CDI1* Prix St. Georges auf Fürst Foundation, Camille Carier Bergeron den CDI1* FEI Intermediate I auf MSJ Valentia Roma.