Harry Lightons Debütfilm 'Pillion' dominierte die British Independent Film Awards 2025 und gewann den Best British Independent Film sowie drei weitere Kategorien. Die Zeremonie im Londoner Roundhouse feierte aufstrebende Talente mit Auszeichnungen für Filme wie 'My Father's Shadow' und 'Sentimental Value'. Wichtige Leistungen von Robert Aramayo und Jay Lycurgo erhielten ebenfalls Preise.
Veranstaltungsübersicht
Die British Independent Film Awards 2025 fanden am 30. November im The Roundhouse in London statt und ehrten herausragende Leistungen im Independent-Filmbereich. Moderatoren wie Carey Mulligan, Stephen Merchant, Ruth Wilson, Celia Imrie und Billy Crudup verliehen der Abend Glanz und hoben Debüts sowie handwerkliche Exzellenz hervor.
Wichtigste Siege für 'Pillion'
'Pillion', ein BDSM-Romanze-Film unter der Regie von Harry Lighton, sicherte sich den Hauptpreis der Nacht für den Best British Independent Film. Der Film, der Anfang 2025 in Cannes uraufgeführt wurde und für einen US-Start über A24 geplant ist, zeigt Alexander Skarsgård als charismatischen Biker und Harry Melling als schüchternen jungen Mann, der in seine Welt gezogen wird. Er gewann außerdem Best Debut Screenwriter für Lighton, Best Costume Design für Grace Snell und Best Make Up & Hair Design für Diandra Ferreira. Celia Imrie überreichte den Best British Independent Film Award an das Team.
Auszeichnungen für Regie und Schauspiel
Akinola Davies Jr. erhielt den Best Director für sein in Nigeria angesiedeltes Debüt 'My Father's Shadow', produziert von Element Pictures und ebenfalls Cannes-Premiere. Trotz 11 Nominierungen als Führender gewann er nur diesen Preis. Bei den Schauspielpreisen gewann Robert Aramayo den Best Lead Performance für seine Darstellung eines Tourette-Kampagnenführers in 'I Swear' und setzte sich gegen Nominierte wie Jennifer Lawrence und Cillian Murphy durch. Jay Lycurgo bekam den Best Supporting Performance für seine Rolle als problematischer Schüler in 'Steve' von Tim Mielants.
Drehbuch und andere Kategorien
Tom Basden und Tim Key gewannen Best Screenplay und Best Joint Lead Performance für ihr Musikdrama 'The Ballad of Wallis Island' über einen verblassten Folk-Musiker, der sich mit seiner Partnerin wieder vereint. Cal McMau erhielt den Douglas Hickox Award für Best Debut Director mit 'Wasteman', während Dhiraj Mahey als Breakthrough Producer für 'Ish' ausgezeichnet wurde. Posy Sterling holte sich die Breakthrough Performance für 'Lollipop'.
International gewann Joaquim Triers 'Sentimental Value' den Best International Independent Film. 'A Want in Her' von Myrid Carten nahm den Best Feature Documentary mit. Warp Films erhielt den Special Jury Prize für sein 25-jähriges Erbe roher Erzählkunst, wie Jury-Mitglieder Genevieve O'Reilly und Daniel Mays betonten: „Ihr Engagement für rohe und relevante Geschichten... ist unerschrocken und kompromisslos.“ Der erste Cinema of the Year ging an The Magic Lantern Cinema in Tywyn, Wales.
Die BIFAs beleuchten weiterhin zukünftige Talente, mit vollständigen Craft-Gewinnern wie Best Cinematography für Seamus McGarveys Arbeit an 'Die My Love' und Best Sound für 'Warfare'.