Pitchforks neueste New Music Friday-Runde präsentiert 10 bedeutende Albumveröffentlichungen in Genres wie Elektronik, Hip-Hop, Folk und Jazz. Highlights sind lang erwartete Rückkehrer von Oneohtrix Point Never und De La Soul sowie die Original-Soundtrack zur Film Hamnet von Max Richter. Diese unabhängig ausgewählten Empfehlungen sind jetzt auf großen Streaming-Plattformen verfügbar.
Überblick
Pitchfork hilft, die Flut neuer Musik zu navigieren, mit wöchentlichen Empfehlungen, die sich auf Veröffentlichungen konzentrieren, die durch Innovation und kulturellen Einfluss herausstechen. Am 21. November 2025 veröffentlicht, deckt diese Ausgabe eine vielfältige Palette von Künstlern ab, von etablierten Produzenten bis zu aufstrebenden Talenten, und betont Alben, die Nostalgie, Experimentierfreude und persönliche Geschichten verbinden.
Wichtige Veröffentlichungen
Oneohtrix Point Never: Tranquilizer (Warp): Daniel Lopatins Neueste ist sein dichthinsteres Werk bisher, das auf kommerziellen Samples der 1990er in einem preservierenden Modus zurückgreift. Es weckt Erinnerungen an Zahnarztbesuche und LasergShows, wobei Pitchfork-Rezensent Philip Sherburne bemerkt: „Lopatin scheint weniger als sonst daran interessiert zu sein, die kulturellen Codes spezifischer Epochen oder Subgenres zu untersuchen; stattdessen arbeitet er weitgehend intuitiv, motiviert vom puren expressiven Potenzial seiner Klänge.“
Tobias Jesso Jr.: Shine (R&R): Das zweite Soloalbum des kanadischen Songwriters nach einem Jahrzehnt der Zusammenarbeiten mit Adele, Dua Lipa und anderen. Live am Klavier mit Gästen wie Danielle Haim aufgenommen, enthält es die Ballade „I Love You“ mit einem Video mit Dakota Johnson und Riley Keough.
De La Soul: Cabin in the Sky (Mass Appeal): Neun Jahre nach ihrem letzten Album liefert das Trio sozialen Kommentar auf nostalgischen, aber experimentellen Beats. Produzent Maseo beschrieb es als „adult hip-hop: etwas Verwurzeltes in der Kultur, das aber von unserer aktuellen Lage spricht“, mit Gästen wie Nas, Common und Black Thought.
Weitere bemerkenswerte Releases umfassen das Power-Pop-Epos Balloon Balloon Balloon von Sharp Pins, den Electropop Riviera von the Hellp, Aya Nakamuras globales Destinée, What of Our Nature des Folk-Duos Haley Heynderickx & Max García Conover, Free Jazz von Wrens' Half of What You See, Fabiano do Nascimentos ambientes Cavejaz und Max Richters Score zu Chloé Zhaos Hamnet, das shakespeareanische Trauer durch elisabethanisch inspirierte Streicher und Chöre erforscht.
Diese Veröffentlichungen bieten für jeden Hörer etwas, von avantgardistischen Klanglandschaften bis hin zu herzlichen Balladen, alle jetzt streambar.