PSG chairman Nasser Al-Khelaifi at a press conference displaying record revenue figures alongside the Champions League trophy, illustrating the club's financial success after their historic win.
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PSG meldet Rekordumsatz trotz kleiner Verlust nach Champions-League-Sieg

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Paris Saint-Germain hat einen Rekordumsatz von 837 Millionen Euro für die Saison 2024/25 gemeldet, angetrieben durch ihren ersten Champions-League-Sieg aller Zeiten, obwohl der Klub immer noch einen kleinen Verlust verzeichnete. Die finanziellen Ergebnisse heben das Wachstum des Klubs unter katarischem Eigentum hervor und unterstreichen die Herausforderungen im französischen Fußball. Kommerzielle und Spieltagseinnahmen stiegen durch Erfolge auf dem Platz erheblich.

Paris Saint-Germain hat am 28. Oktober 2025 seine Finanzergebnisse veröffentlicht und einen Rekordumsatz von 837 Millionen Euro (976 Millionen Dollar) für die Saison 2024/25 gemeldet, der im Vergleich zu den 806 Millionen Euro des Vorjahres gestiegen ist. Dies markierte die höchste finanzielle Leistung in der Geschichte des Klubs, getrieben durch ihren historischen Triumph in der UEFA Champions League – einen 5:0-Finalsieg gegen Inter Mailand – sowie einen nationalen Doppelsieg inklusive des Ligue-1-Titels, des Französischen Pokals und des Trophée des Champions. Der Klub wurde Zweiter im Club-Weltpokal.

Die kommerziellen Einnahmen erreichten 367 Millionen Euro, gestützt durch sechs neue Sponsoring-Deals, während die Spieltagseinnahmen auf 175 Millionen Euro kletterten, einen Rekord für die französischen Meister. Das Stade Parc des Princes mit einer Kapazität von etwa 47.000 bis 48.000 Plätzen war für 170 Spiele in Folge ausverkauft und generierte etwa 204 Millionen Dollar an Spieltagseinnahmen und 428 Millionen Dollar an kommerziellen Einnahmen. Diese Zahlen umfassen die Männermannschaften und Frauenfußballteams sowie Handball- und Judo-Teams.

Ein PSG-Sprecher bemerkte, dass der Klub nahe am Break-even liegt, obwohl er die genaue Höhe des kleinen Verlusts nicht preisgab – letztes Jahr betrug er rund 60 Millionen Euro. Die Einnahmen wurden durch höhere Ticketverkäufe und internationale Übertragungsrechte durch Erfolge auf dem Platz gesteigert, aber niedrigere inländische Übertragungseinnahmen wirkten sich negativ aus, nachdem der Streamer DAZN den Vertrag vorzeitig kündigte. Die Ligue 1 testet ein neues Modell mit eigenem Kanal, wobei PSG erwartet, deutlich weniger als Premier-League-Klubs aus TV-Rechten zu erzielen.

Die Spielergehaltskosten sanken auf unter 65 Prozent des Umsatzes, von 111 Prozent zuvor, nach den Abgängen von Kylian Mbappé, Neymar und Lionel Messi in 2023 und 2024. Seit Qatar Sports Investments (QSI) 2011 das Ruder übernahm, als der Umsatz bei 99 Millionen Euro lag, hat PSG sein wirtschaftliches Modell gefestigt und rangiert als Dritter in Europa bei Einnahmen hinter Real Madrid und Manchester City, mit einer Forbes-Bewertung von 4,6 Milliarden Dollar – siebt weltweit.

Das kleinere Stadion des Klubs hat Diskussionen über einen Umzug an einen größeren Standort in den Pariser Vororten, wie Massy oder Poissy, ausgelöst, um Spieltagseinnahmen zu steigern und mit Rivalen wie Real Madrid und Bayern München zu konkurrieren, die in größeren Arenen spielen. „Diese Leistung zeigt die Reife des Projekts seit der Ankunft des Hauptaktionärs QSI und bestätigt die Solidität des wirtschaftlichen Modells des Klubs, das nun zu den erfolgreichsten der Welt gehört“, erklärte PSG.

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