Queens of the Stone Age traten bei einer Show in Joshua Tree, Kalifornien, zum ersten Mal seit 2014 wieder mit ihrem ehemaligen Bassisten Nick Oliveri auf. Die Wiedervereinigung fand am 24. April im Joshua Tree Retreat Center statt, wo Oliveri den Gesang bei „Auto Pilot“ vom Album „Rated R“ aus dem Jahr 2000 übernahm. Frontmann Josh Homme stellte ihn dem Publikum herzlich vor.
Am Freitagabend, dem 24. April, standen Queens of the Stone Age im Joshua Tree Retreat Center in Joshua Tree, Kalifornien, auf der Bühne. Nick Oliveri, der von 1998 bis 2004 Bassist der Band war, sorgte für einen Überraschungsauftritt, der die erste gemeinsame Live-Darbietung seit einem Konzert in Portland im Jahr 2014 darstellte. Homme kündigte Oliveri als „einen der Menschen, die ich sehr liebe“ an, bevor sie gemeinsam „Auto Pilot“ spielten. Fan-Aufnahmen des Moments kursieren im Internet. Oliveri wirkte an wichtigen Alben mit, darunter „Rated R“ (2000) und „Songs for the Deaf“ (2002), und spielte zuvor bereits mit Homme bei Kyuss. Auf dem 2013 erschienenen Album „…Like Clockwork“ steuerte er Backing Vocals für den Song „If I Had a Tail“ bei. Oliveri verließ die Gruppe im Jahr 2004 infolge von Berichten über aggressives Verhalten gegenüber Fans und späteren Vorwürfen häuslicher Gewalt. Im Jahr 2022 reflektierte Oliveri seinen Ausstieg und erklärte, dass die intensive fünfjährige Zusammenarbeit „ihren Lauf genommen“ habe. Er merkte an, dass er und Homme sich gegenseitig „ausgebrannt“ hätten, aber Freunde geblieben seien, und fügte hinzu: „Es hat einige Zeit gedauert, bis einige Dinge verheilt sind, auch bei ihm.“ Oliveri veröffentlichte 2024 die Solokompilationen „N.O. Hits at All Vols. 8 & 9“. Queens of the Stone Age werden dieses Jahr bei einer nordamerikanischen Stadiontournee für die Foo Fighters eröffnen, mit Auftritten in Städten wie Toronto, Detroit und Las Vegas.