Enrique Riquelme, der bei der Präsidentschaftswahl bei Real Madrid am Sonntag gegen Florentino Pérez antritt, hat seine Behauptung bekräftigt, dass er im Falle seiner Wahl Erling Haaland und Rodri von Manchester City verpflichten werde. Er gibt an, sich kürzlich mit Haaland getroffen zu haben, um einen Wechsel zu besprechen. Manchester City hat diese Behauptungen zurückgewiesen und prüft rechtliche Schritte.
Riquelme äußerte sich erstmals in der Fernsehsendung El Hormiguero, in der er ein Real-Madrid-Trikot mit Haalands Namen in die Kamera hielt. In einem Interview mit der spanischen Tageszeitung AS legte er nach und erklärte, er werde die Mitgliedsbeiträge der 100.000 Clubmitglieder für die kommende Saison übernehmen, sollte es ihm nicht gelingen, beide Spieler zu verpflichten. Der 37-jährige Kandidat behauptete, Haaland besitze eine vertragliche Klausel, die ihm einen Wechsel von Manchester City ermögliche. Er fügte hinzu, dass er bereits bezüglich der Einwände mit dem Club Kontakt aufgenommen habe und dass Dementis aus dem Umfeld des Spielers normal seien. Manchester City veröffentlichte eine Erklärung, in der es hieß, die Berichte seien unwahr und eine solche Klausel existiere nicht in Haalands Vertrag. Der Club teilte mit, man prüfe rechtliche Schritte wegen der Verwendung des Spielerbildnisses. Haalands Beraterin Rafaela Pimenta und sein Vater Alfie veröffentlichten eine gemeinsame Erklärung, in der sie die Behauptungen als unwahr bezeichneten. Rodris Vertrag bei City läuft noch ein Jahr; er wurde bereits zuvor mit einer Rückkehr nach Madrid in Verbindung gebracht.