Der Film Rosebush Pruning unter der Regie von Karim Aïnouz hatte seine Weltpremiere am 14. Februar 2026 im Wettbewerb des Berliner Filmfestivals. Mit Callum Turner, Elle Fanning und einem Cast inklusive Riley Keough, Jamie Bell und Pamela Anderson erforscht die dunkle Satire eine dysfunktionale reiche Familie in Katalonien, Spanien. Bei der Veranstaltung sprach Turner über James-Bond-Gerüchte, während Co-Star Tracy Letts Themen wie Vermögensungleichheit und Faschismus diskutierte.
Rosebush Pruning, eine schwarze Komödie von Efthimis Filippou, inspiriert vom Film Fists in the Pocket von Marco Bellocchio aus dem Jahr 1965, handelt von vier erwachsenen amerikanischen Geschwistern, die isoliert mit ihrem Erbe an Spaniens Nordostküste leben. Die Familie, angeführt vom blinden Vater (Tracy Letts), kämpft mit perversen Dynamiken nach dem Tod ihrer Mutter (Pamela Anderson), die angeblich von Wölfen zerfleischt wurde. Callum Turner spielt Edward, den mittleren Sohn, der per Voice-over erzählt, inklusive der Zeile: „Menschen sind Rosen, Familien Rosenbüsche. Rosenbüsche brauchen Schnitt.“ Seine Geschwister sind Jack (Jamie Bell), Anna (Riley Keough) und Robert (Lukas Gage), alle verstrickt in inzestuöse Spannungen. Die Handlung eskaliert, als Jack mit seiner Freundin Martha (Elle Fanning) zusammenziehen will, was Bemühungen auslöst, die Familienunity zu erhalten, und Lügen über den Tod der Mutter aufdeckt. Der 95-minütige Film wurde von Produktionen wie Match Factory und Kavac Film hergestellt, Kamera von Hélène Louvart, Musik von Matthew Herbert. Kritiken nennen es eine provokative Satire, die Absurdität, Erotik und sozialen Kommentar zu Reichtum und Familiengewalt mischt. Regisseur Aïnouz sagte in einem Interview: „Nur durch Absurdität kannst du vielleicht bestimmte Themen berühren“, und betonte Diskussionen zu Inzest, sexuellem Missbrauch und Mord in patriarchalen Strukturen. Bei der Berlin-Premiere am Valentinstag kam Turner mit Verlobter Dua Lipa, die ein Spitzenkleid trug, während er einen braunen Anzug wählte. Auf der Pressekonferenz fragte ein Journalist nach Bond-Gerüchten. Turner: „Dafür ist es zu früh. Ich werde nicht kommentieren.“ Letts scherzte: „Sorry, ich bin der nächste James Bond!“ Später sprach Letts Politik an: „Diese Vermögensdisparität züchtet schlechtes Verhalten und schafft tatsächlich Faschismus.“ Anwesende Cast-Mitglieder waren Letts, Anderson, Gage und Bell, Keough und Fanning fehlten. Der Film wird von Mubi vertrieben.