Sarah Greene, bekannt für ihre Rolle als Hecate Poole in Penny Dreadful, gibt Einblicke in ihre neue Figur Maxine in der CBS-Serie Ransom. Die Serie, inspiriert von realen Geiselnahmeverhandlern, folgt einem Team, das komplizierte Krisenfälle ohne Gewalt löst. Greene hebt die Bedeutung weiblicher Empathie in der Serie hervor und reflektiert über die Darstellung komplexer Frauen.
Sarah Greenes Darstellung der Hecate Poole in Penny Dreadful erforderte intensive Verwandlungen, darunter bis zu sieben Stunden nackt stehen für das Make-up, um das Nightcomer-Aussehen der Figur zu schaffen. Diese Rolle versetzte sie in eine Welt des Bösen und der Bosheit, im Kontrast zu den weniger anspruchsvollen Kostümen als Maxine in Ransom. Ransom, das am Sonntag, den 1. Januar, bei CBS startet, dreht sich um Eric Beaumont (gespielt von Luke Roberts) und sein Team von Krisenverhandlern, die Entführungs- und Lösegeld cases auf Basis realer Ereignisse lösen. Maxine, Greenes Figur, strebt danach, eine Top-Verhandlerin zu werden, während sie mit Geheimnissen aus ihrer Vergangenheit ringt. Die Serie speist sich aus den Erfahrungen der echten Verhandler Laurent Combalbert und Marwan Mery, wobei Fälle oft innerhalb von 24 bis 48 Stunden gelöst werden, ohne dass die Öffentlichkeit davon erfährt. In einem Interview zeigte sich Greene begeistert von der Rolle: „Was mich am meisten angezogen hat, war die Figur Maxine. Ich finde sie sehr interessant, und mit jemandem wie Frank Spotnitz zu arbeiten, ist wie ein Traum.“ Sie hob den Fokus der Serie auf gewaltfreie Lösungen hervor: „Es ist faszinierend, weil die meisten Serien viel Schusswaffengewalt zeigen und diese Leute keine Gewalt einsetzen; ihr Job ist es, Leben zu retten.“ Greene schätzt starke Frauenfiguren: „Frauen sind stark und sie sollten als stark dargestellt werden. Sie sind es, die die Welt am Laufen halten.“ Sie betonte die Rolle emotionaler Einsicht bei Verhandlungen: „Emotionen sind gefährlich, besonders in einer Verhandlung, aber man muss emotional sein. Man kann nicht kalt sein, weil man Mitgefühl braucht.“ Im Rückblick auf Penny Dreadful sprach Greene über die rivalisierende Mutter-Tochter-Beziehung zwischen Hecate und Evelyn und nannte sie „entsetzlich und traurig und wirklich interessant zu spielen.“ Sie erwähnte auch ihre Vorbereitung auf den Film Black 47, der während der Großen Hungersnot spielt, indem sie auf festliche Leckereien verzichtete, um in die Rolle zu passen. Die Intensität solcher Rollen beeinflusst sie, doch Greene hält das Gleichgewicht: „Ich nehme sie nicht mit nach Hause, ich lasse sie mich nicht übernehmen, weil ich ein Privatleben außerhalb der Arbeit haben möchte.“