Jannik Sinner hat die Italian Open gewonnen und damit eine lange Durststrecke für italienische Spieler in Rom beendet. Später äußerte er sich emotional über seine Zeit mit Kindern aus der Krebsstation eines örtlichen Krankenhauses. Diese Erfahrung machte er kurz nach einem Vorfall mit seinem Landsmann Luciano Darderi.
Sinner besiegte seinen Gegner am 17. Mai im Finale des Rome Masters. Das Turnier kooperierte mit dem Gemelli-Krankenhaus, damit junge Patienten aus der Krebsstation als Einlaufkinder fungieren und gemeinsam mit den Profis auf den Platz gehen konnten. Nach dem Match sagte Sinner, diese Momente hätten seinen Blick auf die Privilegien des Sports verändert. Er fügte hinzu, dass selbst kleine Gesten den Kindern sichtlich Freude bereiteten und ihn glücklich machten. Ein Junge war besonders klein, weshalb Sinner sein Tempo beim gemeinsamen Einlaufen auf den Platz verlangsamte.