Sterling K. Brown, Hauptdarsteller und ausführender Produzent der TV-Serie Paradise, hob eine düstere Vorahnung aus der zweiten Staffel hervor, die auf ein weiteres tödliches Klimaereignis in der dritten Staffel hindeutet. In einem aktuellen Interview bestätigte er, dass diese Entwicklung als Katalysator für das Handeln der Überlebenden dienen wird. Der Hinweis stammt aus einer Rückblende, in der wichtige Charaktere über das sogenannte Venus-Syndrom diskutieren.
In der dritten Folge der zweiten Staffel von Paradise zeigt eine Rückblende die Figur Sinatra, gespielt von Julianne Nicholson, im Gespräch mit Dr. Louge, einem von Geoffrey Arend verkörperten Klimatologen. Louge beschreibt das 'Venus-Syndrom', das mit einem Supervulkanausbruch beginnt, welcher weltweite Tsunamis, Aschewolken und die Apokalypse auslöst, wie sie in der ersten Staffel in 'The Day' dargestellt wurde. Er warnt davor, dass nach einer anfänglichen Abkühlung und falscher Hoffnung unter den Überlebenden eingeschlossene Treibhausgase extreme Hitze verursachen, die Ozeane verdampfen lassen und einen erdrückenden Druck erzeugen werden, was dem Schicksal der Venus gleicht. 'Jeder, der dann noch da ist, wird sich wünschen, am allerersten Tag gestorben zu sein', stellt Louge in der Szene fest. Die Zerstörung des Bunkers im Staffelfinale der zweiten Staffel lässt die Überlebenden außerhalb von Paradise schutzlos dieser drohenden zweiten Phase gegenüberstehen. Sterling K. Brown lobte die Fans dafür, dass sie den Hinweis bemerkt hatten, und lachte: 'Ihr habt aufgepasst!' Er bestätigte: 'Es wird klimatisch gesehen noch etwas passieren, womit die Menschen in der dritten Staffel umgehen müssen, das könnte etwas sein – ein Katalysator für Maßnahmen.' Da es keine klare Führung gibt – zwei Präsidenten und Sinatra sind verstorben – spekulierte Brown, dass Persönlichkeiten wie Xavier oder Link in den Vordergrund treten könnten oder sich Gruppen aufspalten könnten. Die meisten Charaktere sind sich der Bedrohung nicht bewusst. Brown fügte eine Anmerkung zur realen Welt hinzu: 'Lasst uns unseren Planeten pflegen, damit wir uns nicht mit den Auswirkungen auseinandersetzen müssen', und bezeichnete dies als erstklassigen Stoff für das Geschichtenerzählen.