The Tale of Silyan gewinnt Hauptpreis bei den IDA Documentary Awards

The Tale of Silyan von National Geographic hat den Best Feature Documentary Award bei der 41. Annual IDA Documentary Awards in Los Angeles gewonnen. Regie führte Tamara Kotevska, der Film erzählt von der Pflege eines nordmakedonischen Bauern für einen verletzten Weißstorch. Der Sieg stärkt seine Aussichten auf Oscar-Anerkennung.

Die International Documentary Association (IDA) veranstaltete ihre 41. jährliche Preisverleihung am 6. Dezember 2025 in Los Angeles und feierte Exzellenz im Non-Fiction-Filmemachen. Gewinner wurden durch Mitgliederabstimmungen in den Haupt-kategorien und Expertenkomitees in anderen ausgewählt, wobei die Veranstaltung der Oscar-Shortlist-Abstimmung vorausging.

Bester abendfüllender Dokumentarfilm: The Tale of Silyan

The Tale of Silyan von Tamara Kotevska war der Höhepunkt des Abends und gewann den Best Feature Documentary Award. Produziert von Kotevska, Jean Dakar, Anna Hashmi und Jordanco Petkovski für National Geographic, spielt der Film in Nordmazedonien und verfolgt den Bauern Nikola bei der Rehabilitation eines verletzten Weißstorchs namens Silyan. Die Geschichte beleuchtet Themen wie Mitgefühl und Natur mit beeindruckenden Bildern von Störchen im Flug und beim Nisten. Jean Dakar sicherte sich zudem den Best Cinematography Award für seine Arbeit, die die majestätischen Verhaltensweisen der Vögel und intime Pflegemomente einfing. Der Film konkurrierte mit Nominierten wie Apocalypse in the Tropics, Life After, Seeds und Songs of Slow Burning Earth.

Weitere Highlights

Apocalypse in the Tropics von Petra Costa, eine Netflix-Produktion über christlichen Nationalismus in Brasilien, gewann Best Production und teilte sich den Best Writing Award mit Alessandra Orofino, Nels Bangerter, David Barker und Tina Baz. Brittany Shyne erhielt Best Director für Seeds, das Generationen schwarzer Farmer im amerikanischen Süden beleuchtet; sie gewann auch den Emerging Filmmaker Award. Looking for a Donkey von Juan Vicente Manrique holte sich den Best Short Documentary Award.

In musikbezogenen Kategorien gewann One to One: John & Yoko von Kevin Macdonald den Best Music Documentary Award und beleuchtete die Zeit des Paares in New Yorks Greenwich Village. Ehrenpreise gingen an Produzentin Julie Goldman für Career Achievement und an Impact Partners für den Pioneer Award.

Breiterer Kontext

Die IDA Awards haben eine Erfolgsbilanz bei der Vorhersage von Oscar-Gewinnern, wie letztes Jahr bei Best Feature No Other Land zu sehen war. Mit 201 für die Oscars qualifizierten Dokumentarfilmen dieses Jahr positioniert der IDA-Erfolg von The Tale of Silyan es als Frontrunner vor der Shortlist-Ankündigung am 16. Dezember.

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