Todd Snider, satirischer Folksänger-Songwriter, stirbt mit 59

Todd Snider, der gefeierte Americana-Sänger-Songwriter, bekannt für seine geistreichen Folksongs und sein Erzählertalent, ist im Alter von 59 Jahren gestorben. Er verstarb am 14. November 2025 an einer Lungenentzündung in Nashville, Tennessee. Sniders Karriere erstreckte sich über Jahrzehnte, geprägt von Zusammenarbeiten mit Ikonen wie John Prine und einer kürzlichen Tourabsage aufgrund von Verletzungen.

Todd Snider baute eine treue Fangemeinde auf durch seine satirischen Betrachtungen des Lebens, indem er Humor mit herzlichen Balladen im Americana-Genre vermischte. Sein Tod wurde von seinem Publicisten gegenüber der New York Times bestätigt, nach einer Phase gesundheitlicher Probleme.

Neueste Ereignisse

Vor gerade einem Monat kündigte Snider seine verbleibenden Tourdaten zur Promotion seines neuen Albums High, Lonesome, and Then Some ab, nachdem er schwere Verletzungen bei einem Überfall außerhalb seines Hotels in Salt Lake City erlitten hatte. Eine Erklärung auf seinem Instagram hieß, er könne für eine unbestimmte Zeit nicht auftreten, während er medizinische Behandlung erhielt. Trotz anhaltender Rückenschmerzen und anderer Probleme äußerte Snider in einem kürzlichen Rolling-Stone-Interview Optimismus bezüglich seiner Musik: „Ich möchte es wenigstens noch einmal machen. Ich habe meinem Team gesagt, dass ich diese Tour zur lustigsten machen will.“

Karrierehighlights

Geboren am 11. Oktober 1966 in Portland, Oregon, lief Snider mit 16 Jahren von zu Hause weg und reiste durch die USA, ließ sich schließlich in Austin und Memphis nieder. Er erregte die Aufmerksamkeit von Jimmy Buffett, schloss sich seiner Coral Reefer Band an und unterschrieb 1993 beim Margaritaville-Label. Sein Debütalbum Songs for the Daily Planet erschien 1994, gefolgt von Step Right Up (1996) und Viva Satellite (1998).

Nach Label-Problemen nahm John Prine ihn bei Oh Boy Records unter Vertrag, was zu herausragenden Veröffentlichungen wie New Connection (2002) und East Nashville Skyline (2004) führte. Sniders Hits, darunter „Alright Guy“ und „Conservative, Christian, Right Wing Republican, Straight, White, American Males“, zeigten seinen frechen Stil. Seine Songs wurden von Künstlern wie Loretta Lynn, Billy Joe Shaver, Tom Jones, Mark Chesnutt und Jack Ingram gecovert.

Snider kämpfte mit persönlichen Problemen, einschließlich Drogenabhängigkeit, die ihn 1997 und 2003 in die Reha führte. Später arbeitete er mit Amanda Shires und Jason Isbell zusammen. Über seine Herangehensweise sagte er 2009 der New York Times: „Ich bin sicher, dass ich keine Antworten habe, und ich möchte, dass die Leute, die meinen Songs zuhören, das wissen. Wenn jemand etwas von mir lernt, ist das ihre Schuld.“

Sniders Live-Auftritte, einschließlich seines Auftritts bei Austin City Limits, waren legendär für ihren Humor und ihre Authentizität und festigten seinen Status als „Nashville-Antiheld“.

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