Warner Music Group einigt sich mit KI-Songgenerator Suno über Klage

Warner Music Group hat einen Lizenzvertrag mit Suno unterzeichnet, dem KI-Songgenerator, den es letztes Jahr wegen Urheberrechtsverletzung verklagt hat. Die Einigung beendet den Rechtsstreit und umfasst den Erwerb der Warner-Konzertplattform Songkick durch Suno. Künstler erhalten Vergütungsoptionen und Kontrolle über ihre Urheberrechte bei KI-Nutzungen.

Warner Music Group (WMG), eines der großen Musiklabels, hat nach einem umstrittenen Rechtsstreit eine bedeutende Partnerschaft mit Suno geschlossen. Letztes Jahr verklagte WMG gemeinsam mit Universal Music Group (UMG) und Sony Music Entertainment Suno und den Konkurrenten aus dem KI-Bereich Udio, weil sie ihre Modelle angeblich mit urheberrechtlich geschützter Musik ohne Erlaubnis trainiert hätten. Die Klage warf vor, dass diese Praxis Streaming-Dienste mit maschinen-generierten Inhalten überschwemmen würde, die mit menschlichen Werken konkurrieren und diese entwerten, und nannte Künstler wie Drake, Bruce Springsteen und Green Day als Beispiele.

Details der Einigung

Der neue Lizenzvertrag regelt die Ansprüche von WMG gegen Suno und lenkt das Unternehmen zu einem regulierteren Modell. Nutzer werden nun für den Download von KI-generierten Songs, die auf der Suno-Plattform erstellt wurden, zahlen, wobei Vergütungen für Künstler und Songwriter verfügbar sind, die opt-in. Diese Schaffenden behalten die 'volle Kontrolle' darüber, wie ihre Musik, ihr Ebenbild und ihre Urheberrechte in KI-Anwendungen genutzt werden. Im Rahmen der Einigung hat Suno Songkick, den ehemaligen Konzert-Listing-Dienst von Warner, übernommen, was sein Ökosystem stärkt.

Um Bedenken bezüglich KI-Musik, die legale Streams überflutet, zu adressieren, werden die aktuellen, weniger eingeschränkten Modelle von Suno schrittweise eingestellt. Die Pressemitteilung skizziert Pläne für 'neue, fortschrittlichere und lizenzierte Modelle', wobei eine vollständige Lizenzierung eine breitere Branchenkooperation erfordern würde. Derweil laufen die Klagen von UMG und Sony gegen Suno und Udio weiter, während UMG seinen Streit mit Udio im Oktober beigelegt hat und der Plattform Einschränkungen auferlegt hat. Separat hat die KI-Musik-Startup Klay letzte Woche Abkommen mit allen drei großen Labels und ihren Publishing-Abteilungen abgeschlossen.

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