Alexander Zverev besiegte Flavio Cobolli in einem Fünf-Satz-Finale und sicherte sich damit seinen ersten Grand-Slam-Titel bei den French Open 2026. Ehemalige Spieler und Rivalen eilten ihm angesichts der anhaltenden Kritik an seinen früheren Leistungen schnell zur Verteidigung.
Andy Roddick und Chris Eubanks äußerten im Served Podcast ihre starke Unterstützung für Zverev. Roddick sagte, er habe es satt, dass Kritiker den Deutschen so behandelten, als sei er kein großartiger Spieler. Eubanks fügte hinzu, dass man sportliche Erfolge von Meinungen abseits des Platzes trennen müsse. Novak Djokovic veröffentlichte auf Instagram eine Würdigung, in der er Zverevs langen Kampf gegen Typ-1-Diabetes hervorhob. Er merkte an, dass Zverev die Erkrankung seit seinem vierten Lebensjahr bewältige und gleichzeitig eine erfolgreiche Karriere aufgebaut habe. Djokovic sagte, der Sieg sei aufgrund der überwundenen mentalen und körperlichen Hürden noch spezieller. Zverev äußerte sich nach dem Match direkt zu seinen Kritikern. In seiner Siegerrede sagte er, sein Team sei nun Grand-Slam-Champion. Während der Pressekonferenz fügte er hinzu, dass es ihm egal sei, wenn er als schlechtester Spieler bezeichnet werde, der jemals einen Grand-Slam-Titel gewonnen hat. Zverev hält 25 ATP-Titel und gewann zuvor olympisches Gold in Tokio. Im Jahr 2022 gründete er die Alexander Zverev Foundation, um Kinder mit Diabetes zu unterstützen.